Zuschauer getäuscht, weil Rede gekürzt?

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München - Zunder für den BR: Weil der Fernsehsender die umstrittene Nockherberg-Rede von Fastenprediger Lerchenberg gekürzt hat, heißt es jetzt: Zuschauer-Täuschung! Zu Recht?

Dass die am 5. März wiederholte Sendung vom Starkbieranstich auf dem Nockherberg ohne vorherige Information in einer gekürzten Fassung ausgestrahlt wurde, sei “eine Täuschung der Fernsehzuschauer“, teilte der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) am Montag in München mit.

Die Original-Pressemitteilung des BJV:

"Mit Unverständnis nimmt der Bayerische Journalisten-Verband zur Kenntnis, dass der Bayerische Rundfunk die am 5.3. wiederholte Sendung des Starkbieranstichs vom Nockherberg kürzte, ohne die Zuschauer darüber zu informieren.

Dies ist eine Täuschung der Fernsehzuschauer.

Der BJV ist der Meinung, dass die Zuschauer sich nur durch die vollständige Übertragung der Rede des Kabarettisten Lerchenberg ein eigenes Bild hätten machen können.

Hinterfragt werden müsse, so der BJV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Stöckel, ob die Paulaner-Brauerei in der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk auch Einflussnahme auf die Sendeinhalte genommen hat. Nach den Sponsoringregeln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wäre dies nicht zulässig."

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Quelle: rosenheim24.de

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