Lustiger Nachbarschaftsstreit

Zac Efron und Seth Rogen sind "Bad Neighbors"

Berlin - Gelungene Pointen und flache Witze: „Bad Neighbors“ von Nicholas Stoller ist eine routiniert gefilmte Gag-Nummernrevue. Unsere Kinokritik:

Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) erfreuen sich an ihrer kleinen Tochter und am frisch bezogenen Eigenheim – bis ins Nachbarhaus eine Studentenverbindung einzieht, die ständig Partys feiert. Um nicht als Spießer zu gelten, versuchen Mac und Kelly anfangs, das Problem klein zu reden. Doch schlaflose Nächte, mühsam durchgestandene Arbeitstage, ein verstörtes Kleinkind und ein verdreckter Vorgarten bringen schließlich Spannungen in die nachbarschaftlichen Beziehungen.

In Nicholas Stollers Komödien wechseln sich gelungene Pointen konsequent mit flachen Witzen ab. Das war in „Nie wieder Sex mit der Ex“ oder „Fast verheiratet“ so, und „Bad Neighbors“ bildet da keine Ausnahme. Wenn die Studenten eine Robert-De-Niro-Party schmeißen und alle verkleidet als der Hollywoodstar herumlaufen, ist das komisch. Wenn man den Studenten aber beim Saufen und Kotzen zusehen muss, ermüdet das in der Wiederholung. Ansonsten bietet die routiniert gefertigte Gag-Nummernrevue genau die hochtourige Mischung aus derben Schoten, präzise gesetzten Witzen und hohem Erzähltempo, die Fans von Seth Rogen schätzen. Auch wenn der überraschenderweise die Rolle des Spießers spielt.

ulf

Rubriklistenbild: © Universal Pictures/dpa

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