Neuer Fall für die Rosenheim-Cops

Rosenheim - Ein mysteriöser Mord im Funkhaus brachte die TV-Kommissare nach Rosenheim. Wir haben die Rosenheim-Cops bei den Dreharbeiten bei Radio Charivari besucht. **Neu: Video**

„Ruhe, Aufnahme!“ Das ist etwas, das die Mitarbeiter von Radio Charivari und Radio Galaxy öfter sagen, wenn jemand stört. Ganz ungewohnt: In den vergangen Tagen kam der Spruch nicht von ihnen, sondern die Radioleute mussten selbst den Mund halten. In den Studios und Redaktionsräumen wurden Filmaufnahmen für die ZDF-Serie „Rosenheim-Cops“ gemacht. Ein Team der Bavaria-Film drehte übers Wochenende im Funkhaus Rosenheim und das aus gutem Grund: Die Folge mit dem Arbeitstitel „Ross und Reiter“ dreht sich um einen Radiomoderator.

Moderator Stefan Ross (gespielt von Alex Onken) spürt in seiner Sendung „Ross und Reiter“ die großen und kleinen Skandale Rosenheims auf. Als er aufdeckt, dass der Knödelfabrikant Rufus Erlinger (Harry Täschner) Dreck am Stecken hat, fliegt Ross vom Dach des Funkhauses. Für die Rosenheim-Cops Sven Hansen (Igor Jeftic) und Tobias Hartl (Michael A. Grimm) beginnt die Jagd nach dem Mörder.

Bilder von den Dreharbeiten

Mord im Funkhaus Rosenheim

Die Rosenheim-Cops ermitteln in der Hafnerstraße

Möglichst nah an der Wirklichkeit sollten die Aufnahmen sein, deshalb wurde im echten Funkhaus gedreht. Ein Team von rund 30 Filmleuten hat das OVB-Medienhaus in der Rosenheimer Hafnerstraße fast drei Tage lang belagert. Für die Radioredakteure bedeutete das teilweise „Senden unter erschwerten Bedingungen“. Die Radioleute machten ihre Aufnahmen mit mobilen Geräten, weil das Produktionsstudio vom Filmteam belegt war. Im Gegenzug mussten die Filmleute ihre Szenen so legen, dass sie den Livesendebetrieb in den beiden Studios nicht störten. „Die Zusammenarbeit hat richtig gut geklappt“, sagt Bavaria-Aufnahmeleiter Steffen Wenzel, „wenn beide Seiten aufeinander Rücksicht nehmen ist das kein Problem“.

Dabei hätten die Radiomitarbeiter ihre Redaktionsräume und Studios nach der Dekoration durch das Filmteam fast nicht mehr wieder erkannt. Wegen der Werberichtlinien im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurde alles überklebt, was in irgendeiner Form Werbung sein könnte, selbst die Herstellerlogos auf Bildschirmen und Aktenordnern. Auch aus Radio Charivari bzw. Galaxy wurde kurzerhand „Welle Rosenheim“. „Sogar unsere Kaffeetassen wurden mit dem Fantasielogo von Welle Rosenheim überklebt“, erzählt Studioleiter Andreas Nickl amüsiert.

Andreas Nickl von Radio Charivari mit seinem neuen "Welle Rosenheim"-Kaffeehaferl

Gedreht wurde nicht nur in den Räumen des Funkhauses im dritten Stock, sondern auch im Konferenzraum des OVB-Medienhauses ein Stockwerk weiter oben. Der Blick von der dortigen Terrasse über die Dächer von Rosenheim und hinunter in die Hafnerstraße war ideal für die Tatortszenen.

Wann die Folge der Rosenheim-Cops im ZDF zu sehen sein wird steht noch nicht ganz fest. Der voraussichtliche Sendetermin liegt um den kommenden Jahreswechsel herum.

Pressemitteilung Funkhaus Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © cs

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