Moderiert van Almsick bald die Sportschau?

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Franziska van Almsick

Köln - Bahnt sich da eine TV-Sensation an? Bei der ARD gibt es Pläne, wonach Franziska van Almsick künftig die Sportschau moderieren soll. Eine weitere Ex-Sportlerin kommt in Frage.

Die frühere Schwimm-Weltmeisterin Franziska van Almsick kommt als Moderatorin für die ARD-“Sportschau“ in Frage. Wie viele andere Kandidaten spiele auch van Almsick eine Rolle “in unseren Gedankenspielen als mögliche Moderatorin“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Dienstag in München. “Aufgrund der herausragenden personellen Besetzung der 'Sportschau' sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings keinen akuten Handlungsbedarf, das Team zu erweitern“, fügte er hinzu.

Van Almsick arbeitet seit den Schwimmweltmeisterschaften in Montreal 2005 als Expertin für die ARD. Die “Bild“-Zeitung hatte berichtet, die 33-Jährige könnte den Plänen zufolge die Sonntags-“Sportschau“ im Wechsel mit anderen Moderatoren übernehmen. Über die Personalie hätten die Sportchefs der ARD in einer Telefon-Schaltkonferenz diskutiert. Dem Bericht zufolge absolvierte van Almsick bereits ein mehrwöchiges Moderatoren-Training. Sie habe sich so auf das ARD-Casting vorbereitet, um allein durch eine Live-Sendung zu führen.

Balkausky verwies darauf, dass die Personalie nicht in einer eigens angesetzten Telefon-Schaltkonferenz diskutiert worden sei. “Mögliche Moderatorinnen und Moderatoren spielen bei der Kommunikation untereinander immer wieder eine Rolle, und in diesem Zusammenhang fiel auch der Name Franziska van Almsick“, sagte er.

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ARD-Sportkoordinator lobt Kompetenz von van Almsick

Die Beziehung zwischen der ARD und van Almsick sei hervorragend, und als Schwimmexpertin habe sie Ihre Fähigkeiten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. “Ihre Kompetenz ist unbestritten, und in den vergangenen Jahren hat sie auch ihr Entwicklungspotenzial nachgewiesen. Es ist beeindruckend, welches Engagement und welchen Willen sie zeigt“, sagte Balkausky.

Van Almsicks Manager Alexander Elbertzhagen sagte laut Sender: “Derzeit stehen wir mit mehreren Sendern in Kontakt. Als TV-Schwimmexpertin ist sie an die ARD gebunden und am 22. sowie 23. Oktober wieder für Das Erste beim Schwimm-Weltcup in Berlin im Einsatz.“ Um die unterschiedlichen Anforderungen erfüllen zu können, nehme sie generell an Medientrainings teil. Zu laufenden Verhandlungen äußere sich van Almsick nicht.

Die ARD hatte im Sommer 2009 mitgeteilt, dass der Vertrag mit van Almsick bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London verlängert worden sei. Neben ihrer Rolle als Expertin bei den Schwimm- und Sportereignissen berichtet van Almsick auch abseits des Sports. Im vergangenen Jahr warf sie bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika einen persönlichen Blick auf das Land. Im Jahr 2006 berichtete van Almsick kurzzeitig für RTL über die Formel 1.

dapd

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