"Hat schon polarisiert"

Kritik an Münster-"Tatort": Das sagt der Autor

+
Axel Prahl (r.) und Jan Josef Liefers

Zweibrücken - Der Drehbuchautor des jüngsten Münsteraner ARD-"Tatorts", Wolfgang Stauch, kann mit Kritik an zu viel Klamauk in dem Fernsehfilm gut leben.

„Dieser "Tatort" hat schon polarisiert, es gibt wenig in der Mitte“, sagte Stauch der Zeitung „Pfälzischer Merkur“ (Mittwoch). Der besondere Humor sei ein Markenzeichen der Münster-„Tatorte“ und habe sie zu den derzeit erfolgreichsten der Krimiserie gemacht. „Womöglich gibt es aber auch mal eine Folge, die zu klamaukig ist“, sagte er. Dass darüber im Internet „ein richtiger kleiner Fight ausgebrochen ist, finde ich super.“

Der ARD-„Tatort“ „Das Wunder von Wolbeck“ mit dem Ermittlerduo Axel Prahl und Jan Josef Liefers hatte am Sonntagabend 12,11 Millionen Zuschauer vor die Fernseher gelockt - so viele wie kein anderer „Tatort“ seit 19 Jahren. Der in Contwig (Kreis Südwestpfalz) aufgewachsene Stauch sagte: Nachdem er zuletzt drei humorige Fernsehfilme geschrieben habe, widmeten sich seine nächsten Tatort-Drehbücher („Die schöne Mona ist tot“ - Konstanz) und („Happy Birthday, Sarah!“ - Stuttgart) ernsteren Themen.

dapd

Die 20 Tatort-Teams im Überblick

Die Tatort-Teams im Überblick

Zurück zur Übersicht: TV & Kino

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser