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"Was passiert, wenn’s passiert ist": Schön schwanger

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Schwanger und fit: Sporttrainerin Jules (Cameron Diaz) muss sich der Aufgabe ihres Lebens stellen. Sie wird Mama.

New York - Ein ganze Riege von Hollywoodstars tummelt sich in der Komödie "Was passiert, wenn's passiert ist". Ob der permanente Baby-Alarm den Kinobesuch wert ist, erfahren Sie in unserer Filmkritik.

In den USA ist Heidi Murkoffs Schwangerschaftsratgeber „What to Expect When You’re Expecting“ Pflicht. Zumindest für all jene Damen, die ihre Schwangerschaft zum Beruf und den eigenen Körper zu einer optimal gewarteten Re-Produktionsmaschine machen wollen. Kirk Jones’ Kinofilm wurde von eben diesem Buch inspiriert – angeblich, weil es so witzig geschrieben ist. Gottlob haben der Regisseur von schrillen Komödien wie „Lang lebe Ned Devine!“ und seine Autorinnen nur einige Aspekte übernommen und die restlichen Gags selber erfunden.

Die Story ist simpel: Fünf Frauen, Cameron Diaz, Jennifer Lopez, Elizabeth Banks, Anna Kendrick und Brooklyn Decker sind schwanger. Die einen gewollt, die anderen nicht, wieder andere gar nicht. Die bereiten sich stattdessen auf eine Adoption vor. Dass all diese Formen des Kinderkriegens Stress in sich bergen, liegt in der Natur der Komödie. Einige Komplikationen äußern sich in Slapstick- Einlagen und bewährt harmlosen Gags. Mitunter aber legt der Werdende-Eltern-Reigen das absurde Gebaren und den gesellschaftlichen Druck, die sich rund um Schwangerschaft und Reproduktion aufbauen, schonungslos offen. Da parlieren Frauen, die zuvor noch vernünftig erschienen, nur mehr über Bauch und Brüste oder lassen sich den Eisprung per Handy melden. Da steigern sich zwei Paare, die gleichzeitig ein Kind erwarten, in einen Wettbewerb hinein, und eine militante Stillbefürworterin geht mit einem Buch namens „Melk sie!“ auf Lesetour.

Leider hält Jones diesen Biss nicht durch. Irgendwann überkommt ihn der Drang, all die Konflikte mit Weichzeichner zu übermalen und zum Schluss die heilige Familie zu feiern.

Katrin Hildebrand

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