"Alles eine Frage der Zeit": Zurück in die Vergangenheit

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Für Tim (Domhnall Gleeson) ist Mary (Rachel McAdams) die große Liebe.

Berlin - Richard Curtis interpretiert in "Alles eine Frage der Zeit" das Zeitreisen-Genre liebenswert, schrullig und launig

Als Tim (Domhnall Gleeson) seinen 21. Geburtstag feiert, erzählt sein Vater (Bill Nighy) ihm ein Geheimnis: Alle Männer seiner Familie können in die Vergangenheit reisen. Man muss nur in einem dunklen Raum stehen, die Fäuste ballen und an den Zielort denken. Die Fertigkeit wird für Tim wichtig, denn falsche Entscheidungen kann er sofort korrigieren. Doch bald muss er lernen, dass sich eben nicht alles nach Lust und Laune manipulieren lässt.

Das Zeitreisen-Genre gibt es nicht erst seit seinem populärsten Vertreter „Zurück in die Zukunft“. Aber seitdem erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit. Mal sind die Produktionen geistreich und originell wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, mal so süßlich und flach wie „Die Frau des Zeitreisenden“, in dem Rachel McAdams die Titelrolle spielte. In „Alles eine Frage der Zeit“ ist die Schauspielerin als Tims große Liebe zu sehen. Richard Curtis, der so charmante Drehbücher wie „Notting Hill“, „Bridget Jones“ und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ schrieb und bei „Tatsächlich Liebe“ Regie führte, hat sich nun dieses Genres angenommen. Sein Film besitzt den britischen Einschlag und die liebenswert-schrulligen Charaktere, die Curtis’ bisherige Arbeiten so auszeichneten. Das kombiniert Curtis sehr clever mit einer Art launigen Entwicklungsgeschichte. Denn im Vordergrund steht in „Alles eine Frage der Zeit“ nicht die Science-Fiction, sondern das Heranreifen des jugendlichen Helden zu einem verantwortungsvollen, lebensweisen Familienvater.

Ulricke Frick

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