Drei Musketiere in 3D: Erster Trailer

Herrenchiemsee/Burghausen - Im Herbst ist es soweit: Der auf Herrenchiemsee und in Burghausen gedreht Hollywoodfilm "3 Musketiere in 3D" kommt in die Kinos. Hier ist der 1.Trailer!

Inhalt des Films:

Frankreich im 17. Jahrhundert. Gleich an seinem ersten Tag in Paris legt sich der junge D'Artagnan (LOGAN LERMAN) mit den Musketieren Athos (MATTHEW MACFADYEN), Porthos (RAY STEVENSON) und Aramis (LUKE EVANS) an. Doch als er mit geschickter Klinge die Truppen des Fieslings Rochefort (MADS MIKKELSEN) in die Flucht schlägt, nimmt das Trio den jungen Abenteurer in ihrem Kreis auf. Gemeinsam müssen sie einen drohenden Krieg zwischen Frankreich und England abwenden, den der machthungrige Kardinal Richelieu (CHRISTOPH WALTZ) und die teuflische M'lady de Winter (MILLA JOVOVICH) herbeiführen wollen. Opfer ihrer Intrige sind der leichtgläubige König Louis XIII. (FREDDIE FOX) und der Herzog von Buckingham (ORLANDO BLOOM). Der Auftrag stürzt die Vier in atemberaubende Abenteuer zu Lande, zu Wasser und in der Luft und führt sie an die geheimsten Orte und in die gefährlichsten Situationen. Um zu überleben, haben sie nur eine Chance: Einer für alle! Alle für einen!

Erste Fotos aus dem Film:

3 Musketiere in 3D: Erste Szenenfotos

Die Film-Crew

Regisseur Paul W.S. Anderson macht die furchtlosen Helden fit für das neue Jahrtausend: Der Klassiker von Alexandre Dumas wird als rasantes 3D-Abenteuer neu erzählt – dicht gepackt mit Action, witzigen Einfällen der Drehbuchautoren Alex Litvak und Andrew Davies und einem internationalen Star-Ensemble. Gedreht wurde im Herbst 2010 an den schönsten Originalmotiven in Deutschland. Die Hauptrollen spielen Matthew Macfadyen (Athos), Ray Stevenson (Porthos), Luke Evans (Aramis) sowie Logan Lerman den jungen D'Artagnan. Neben Oscar-Gewinner Christoph Waltz als Kardinal Richelieu und Orlando Bloom als Herzog von Buckingham, treffen wir auf Milla Jovovich in der Rolle der zwielichtigen M'lady de Winter und Mads Mikkelsen als Bösewicht Rochefort.

Die Stars des Films:

Die Stars von "Die drei Musketiere"

Mehr Berichte zum Film & Dreharbeiten:

Dossier "Drei Musketiere in 3D"

DIE DREI MUSKETIERE ist eine Produktion der Constantin Film und Impact Pictures in Co-Produktion mit NEF Productions und New Legacy Film in Zusammenarbeit mit Studio Babelsberg, im Verleih der Constantin Film. Gefördert wurde das Projekt vom DFFF, dem FFF Bayern, dem Bayerischen Bankenfonds, der FFA Filmförderungsanstalt und dem medienboard Berlin-Brandenburg.

Deutscher Kinostart ist am 1. September 2011.

Zahlen, Daten, Fakten:

Die Produktion DIE DREI MUSKETIERE ist eine der logistisch größten Herausforderungen, die das Filmland Bayern je erlebt hat und eine der bisher aufwändigsten On-Location-Produktionen in Europa überhaupt. Mehr als 10.000 Menschen aller Altersgruppen bewarben sich um eine der Statistenrollen im Film. Am Ende kamen circa 2500 von ihnen bei 4600 Komparsenauftritten zum Einsatz.

Burghausen im Casting-Fieber:

Burghausen im Casting-Fieber

Die Reisebüros wurden während der Produktion auf Trab gehalten, um alle Flüge der aus vielen Ländern stammenden Schauspieler und Crewmitglieder zu koordinieren. Am Ende summierten sich die gesammelten Flugmeilen auf 710.000. Das reicht, um fast 24-mal um die Erde zu fliegen. 260.000 Liter Wasser wurden benötigt, um einen künstlichen Kanal zu fluten, der in Halle 15 der Filmstudios Babelsberg einen Teil Venedigs darstellten. Für das künstlich geschaffene venezianische Kellergewölbe bemalten die Filmkünstler 1.800 Marmorkacheln, stellten 180 wasserspeiende Masken her und rollten 2.000 Schriftrollen aus. Die Ausstattung organisierte und produzierte mehr als 800 Waffen für den Film, darunter Gewehre, Pistolen, Musketen, Dolche, Degen und Schwerter.

Für alle Szenen, die vor Greenscreens gefilmt wurden, um diese später am Computer mit den passenden Hintergründen ergänzen zu können, kamen insgesamt 3.000 Meter grüner Stoff zum Einsatz. Der Dreh wurde mit vielen Drehtagen in 3D realisiert, 2/3 des Drehs in Bayern, 1/3 im Studio Babelsberg Potsdam. Insgesamt wurden 13 Wochen gedreht.

Erste Set-Fotos:

Erste Set-Fotos der "Drei Musketiere"

DIE DREI MUSKETIERE ist eine durch und durch europäische Produktion und entspricht den Richtlinien der Europäischen Übereinkunft für Gemeinschaftsproduktionen und ist außerdem ein deutscher Film gemäß FFG. Die Finanzierung erfolgte ohne amerikanische Mittel. Drehgenehmigungen sind für viele der Drehorte praktisch gar nicht zu bekommen: Auf Herrenchiemsee hat zuletzt Luchino Visconti 1972 mit „Ludwig II.“ gedreht. Auch in der Grünen Galerie und dem Antiquarium der Münchner Residenz darf normalerweise nicht gedreht werden.

Weitere Bilder vom Dreh:

Orlando Bloom als schöner Herzog

Das Drehteam zu DIE DREI MUSKETIERE ist gigantisch:350 Personen gehörten zum festen Filmteam und mussten während der Dreharbeiten insgesamt 7-mal komplett umziehen. Im Umfeld der Produktion und in den Zulieferfirmen sind weitere ca. 4.000 Mitarbeiter angestellt.

Finanziell unterstützte der Freistaat Bayern das Projekt mit insgesamt 2 Millionen Euro, davon 1,6 Millionen Euro Produktionsförderung des FFF Bayern und 400.000 Euro Finanzierung durch den Bayerischen Bankenfonds (BBF). Der DFFF ist mit einer Fördersumme von7,6 Millionen Euro beteiligt. Auch die Filmförderungsanstalt FFA unterstützt die Produktion mit dem Höchsteinzelförderungsbetrag von einer Million Euro, das medienboard Berlin-Brandenburg fördert mit 800.000 Euro.

Die Außendrehorte

„Ohne Bayern hätten wir diesen Film nicht drehen können“, betont Regisseur Paul W.S. Anderson. „Es war unser großes Glück, dass wir den Schlüssel zu diesem Königreich bekommen haben.“ Dabei hatte der Regisseur ursprünglich geplant, den Film ausschließlich im Studio zu drehen und die Pracht der Schlösser, Parks und Paläste am Computer entstehen zu lassen. „Als er dann aber die wunderbaren Schlösser gesehen hat, wollte er alle Szenen an Originalschauplätzen drehen“, erzählt Produzent Robert Kulzer.

Nach vielen Vorbesichtigungen, an denen sich auch Kameramann Glen MacPherson und Production Designer Paul Austerberry beteiligten, fiel die Wahl auf eine Vielzahl von Drehorten, die über den ganzen Freistaat Bayern verteilt liegen: Startpunkt war Bamberg (Altstadt, Domplatz, Altes Rathaus), es folgten Würzburg (Residenz, Alte Mainbrücke, Festung Marienberg), Pommersfelden (Schloss Weißenstein), die Burg zu Burghausen im Landkreis Altötting, die Insel Herrenchiemsee (Neues Schloss), Oberschleißheim (Schloss Schleißheim) und München (Hofgarten, Residenz, Antiquarium).

Special: Burghausen - Weltrekord und Traumkulisse

So ein Team ist wie ein großer Wanderzirkus, der alle paar Tage in eine andere Stadt, zu einer anderen Location umzieht, alles ab und wieder aufbaut“, schmunzelt Executive Producer Martin Moszkowicz. Doch anders als in Pommersfelden sind die Burgherren von Burghausen im oberbayerischen Landkreis Altötting inzwischen an große Filmproduktionen gewöhnt.

Die 1043 Meter lange und laut Guinness-Buch der Rekorde längste Burganlage der Welt, diente auch als Kulisse für Til Schweigers Komödie „1 ½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde” (2008) und Christian Ditters ebenfalls in 3D gedrehten Familienabenteuer „Wickie auf großer Fahrt” (2011). Burgverwalter Heinz Donner öffnete bereitwillig einmal mehr die mächtigen Tore der denkmalgeschützten Anlage, die gleich mehrere Spielorte für den Film bot. Hier entstand einerseits die französische Ortschaft Meung, in der D’Artagnan auf seiner Reise nach Paris eine Rast einlegt und eine erste unschöne Begegnung mit Rochefort (Mads Mikkelsen) erlebt. Andererseits entstand in den Burghöfen zu Burghausen ein Pariser Markt mit zahlreichen Statisten, die Händler und einfaches Volk mimten.

„Die Burg ist einfach gigantisch, und die Stadt ist ein Traum”, lobt Produzent Robert Kulzer. „Unser Set-Director ist Franzose und hat bestätigt, dass es in der Gascogne tatsächlich so aussieht wie in unserer Kulisse.” Bei jeder neuen Kulisse freute sich der Produzent, der zwar in Hollywood Karriere gemacht hat, aber ursprünglich aus dem pfälzischen Dorf Beidl stammt, den internationalen Kollegen seine deutsche Heimat präsentieren zu können. „Für mich war es ein unglaubliches Gefühl, nach der langen Zeit in Amerika wieder hier in Deutschland zu sein”, betont Robert Kultzer. „Es ist großartig, dass ich all diesen tollen Schauspielern meine Heimat nun mit ganz neuen Augen präsentieren durfte.”

Große Augen machten die Schauspieler auch, als sie die Pracht des nächsten Drehortes erblickten: das Neue Schloss auf der Insel Herrenchiemsee. Die Insel bildet gemeinsam mit derFrauen- und der Krautinsel die – gemessen an ihrer Landfläche – kleinste Gemeinde Bayerns, nämlich Chiemsee.

Bilder vom Dreh auf Herrenchiemsee:

Bilder vom Musketiere-Filmdreh

Musketiere: Herrenchiemsee vor Drehbeginn

König Ludwig II. kaufte Herrenchiemsee 1873 einem Konsortium von württembergischen Holzspekulanten für 350.000 Gulden ab und ließ darauf eine Kopie vom Schloss Versailles errichten. Dessen Bauherr, der als „Sonnenkönig“ bekannte Ludwig XIV., war das große Idol des bayerischen „Märchenkönigs“. So wie die „Ritterburg“ Schloss Neuschwanstein eine Hommage an das Mittelalter und die Werke Richard Wagners war, sollte das Neue Schloss Herrenchiemsee ein Denkmal für die französischen Bourbonenkönige darstellen. Das Neue Schloss war das teuerste Schloss Ludwigs II., es kostete mehr als Neuschwanstein und Linderhof zusammen.

Die dekadente Versailles-Kopie auf der Herreninsel diente für die Dreharbeiten nicht als Kulisse für Versailles und ist im fertigen Film auch nicht von außen zu sehen. Vielmehr drehte Regisseur Paul W.S. Anderson in den Prunkräumen und im Schlossgarten mehrere Szenen, die im Louvre spielen, also in der Residenz des jungen Königs Louis XII.

So wohnten die Stars im Chiemgau:

So wohnen Milla Jovovich und Christoph Waltz

Milla Jovovich, Christoph Waltz, Logan Lerman, Freddie Fox und Juno Temple wohnten in der Residenz Winkler auf dem Festland, wurden dort geschminkt und kostümiert, um dann in vollem Ornat in ihre Limousinen zu steigen und von Prien aus mit der Autofähre über den Chiemsee zur weitgehend unbewohnten Insel gebracht zu werden.

„Normalerweise benötigt man für eine Produktion dieser Größenordnung fünf bis sechs Monate Vorbereitung, wir haben das in der Hälfte der Zeit hinbekommen“, betont Executive Producer Martin Moszkowicz. „Wenn man sieht, wieviele Menschen hier bewegt werden, wieviele Motive eingerichtet werden müssen, ist das wirklich sehr, sehr knapp.“

Auch 80 Komparsen, die als königliche Garde ihre Exerzier-Übungen im Marmorhof absolvieren, 60 Filmcrew-Mitglieder, 20 Lastwagen mit Requisiten, Film- und Cateringausrüstung sowie einige Luxuswohnwagen für die Stars wurden mit Personen- und Lastenfähren auf die Insel befördert.

50 Angestellte der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee waren parallel im Schloss aktiv. Einerseits, weil trotz der Dreharbeiten vom 28. bis 30. September 2010 eingeschränkte Touristenführungen stattfanden, andererseits, weil sie mit Argusaugen darüber wachten, dass der Filmdreh keine bleibenden Schäden verursachte. „Es waren durchweg Restauratoren und Aufsichtspersonal der Schlossverwaltung anwesend“, sagt Josef Austermayer, Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee. „Sie passten auf, dass das Filmteam zum Schutz des Bodens immer etwas unter die mitgebrachten Requisiten stellte, und dass die Prunkstücke des Schlosses nicht beschädigt wurden."

Für jedes Möbelstück, das die Ausstatter extra für die Dreharbeiten mit auf die Insel brachten, musste im Vorfeld ein Zertifikat ausgestellt werden, aus dem hervorging, dass es künstlich geschaffen und nicht antik, also auch frei von Holzwürmern oder anderen Parasiten war. Das größte Mitbringsel war ein Kingsize-Bett, das im Ochsenzimmer des Schlosses aufgestellt wurde. So wurde aus dem zweiten Vorzimmer ein Schlafgemach.

(Pressemitteilung Constantin Film)

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Constantin Film GmbH

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