Dank Jonah Hill und Channing Tatum

Großer Kino-Spaß in "22 Jump Street"

Köln - Was albern beginnt, ist schon bald richtig witzig. Der bereits zweimal für einen Oscar nominierte Jonah Hill und Frauenschwarm Channing Tatum sind ein Team, das „22 Jump Street“ in großen Kino-Spaß verwandelt.

„22 Jump Street“, diese actionreiche Variante von Dick und Doof, macht Laune als herrlich schräge Parodie auf all die Hollywoodstreifen über coole Cops.

Diese beiden Polizisten stellen sich indes nicht ganz so clever an, als sie ihren neuen Fall lösen müssen: Nachdem sie im Vorgänger-Film „21 Jump Street“ in der High School ermittelten, geht’s diesmal ins College, mit allem, was wir aus unzähligen Teenie-Komödien kennen und hier noch einmal vorgeführt bekommen: Die kiffenden Burschen im Wohnheim, die existenzialistischen Künstlertypen und die feiernden Verbindungsstudenten. Irgendwer muss schuld sein am Tod einer Kommilitonin, man hat ihr Drogen verkauft. Oder war alles ganz anders?

Mit viel Witz schicken die beiden Regisseure Phil Lord und Christopher Miller ihre Protagonisten übers Football-Feld, auf Lamborghini-Tour und zwischen die leicht bekleideten Mädchen zum Spring Break am Strand. Klingt banal, funktioniert aber dank Tatum und vor allem dem großartigen Jonah Hill, dem man jeden noch so tief unter der Gürtellinie sitzenden Witz verzeiht. Ein netter Sommerspaß.

kjk

Rubriklistenbild: © Sony Pictures/dpa

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