Hochkarätiger ZDF-Neujahrs-Mehrteiler

Josefine Preuß pilgert ins Mittelalter

+
Für ihre Rolle als Pilgerin aus dem Mittelalter musste sich Schauspielerin Josefine Preuß von ihren langen Haaren trennen.

Hamburg - Das ZDF setzt bei seinem traditionellen TV-Mehrteiler zum Jahresauftakt wieder auf Josefine Preuß in einem historischen Stoff. Die aufwändig gedrehte Miniserie ist hochkarätig besetzt.

Nach dem Film „Adlon. Eine Familiensaga“ im vergangenen Jahr ist die 27-Jährige am 5. und 6. Januar (jeweils 20.15 Uhr) in der Titelrolle des Mittelalter-Dramas „Die Pilgerin“ zu sehen. Preuß spielt eine junge Frau, die im 14. Jahrhundert als Mann verkleidet eine gefährliche Pilgerreise antritt. Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz - dem unter diesem Pseudonym schreibenden Schriftsteller-Ehepaar hatte der Privatsender Sat.1 den „Wanderhuren“-Quotenerfolg zu verdanken.

Regie bei der „Pilgerin“ führte Philipp Kadelbach, der im ZDF in diesem Jahr mit dem Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ Erfolge feierte. „Ich war ganz begeistert, als es hieß: "Philipp Kadelbach macht das"“, sagte Preuß am Montag bei der Vorstellung des Projekts in Hamburg. „Ich war wirklich ein sehr großer Fan von "Unsere Mütter, unsere Väter" und dachte: Ja, mit dem will ich arbeiten - unbedingt.“ Das Reizvolle der Rolle für die Berlinerin, die für den Part der Tilla ihre langen Haare opferte: „Es war generell das Genre, Abenteuer, und natürlich die Zeit, Mittelalter - da durfte ich vorher auch noch nie mitwirken.“

Neben Preuß sind auch Schauspieler wie Friedrich von Thun und Dietmar Bär in den beiden 90 Minuten langen Filmen mit von der Partie. Und nicht nur Kadelbach war vom „Unsere Mütter, unsere Väter“-Team bei der Produktion von UFA Fiction dabei, sondern auch die Verantwortlichen für Kamera, Ausstattung, Kostüme und Maske.

dpa

Zurück zur Übersicht: TV & Kino

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser