Jauch soll in ARD mehr als Polittalk bieten

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Günther Jauch soll in der ARD mehr als Polittalk bieten.

Stuttgart - Im Herbst 2011 kommt RTL-Unterhalter Günther Jauch zur ARD und soll Anne Wills Sendeplatz bekommen. Doch von ihm wird mehr als Polittalk erwartet.

Die ARD hat für die geplante Talk-Sendung mit Günther Jauch bereits klare Vorstellungen. “Ich erwarte, dass das Themenspektrum breiter wird und sich nicht nur im politischen Talk erschöpft“, sagte der ARD-Vorsitzende und Intendant des SWR, Peter Boudgoust, den “Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstagausgabe) laut Vorabmeldung. Auch soll Jauch “andere gesellschaftlich wichtige Themen“ aufgreifen. “Es wäre nicht besonders fantasievoll, wenn Herr Jauch das Konzept von Anne Will eins zu eins übernehmen würde. Das wird er auch nicht tun.“ Jauch tritt nach Boudgousts Einschätzung in große Fußstapfen.

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Welche Art von Talkshow hingegen Will künftig führt oder ob sie eine neue Aufgabe übernimmt, ließ Boudgoust offen. “Da sind wir noch nicht festgelegt. Wir haben vereinbart, dass wir uns nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub zum Gespräch treffen“, sagte Boudgoust dem Blatt. Will habe in verschiedenen Bereichen der ARD ihre Fähigkeiten bewiesen. Mit Blick auf ihre künftigen Aufgaben seien der “Fantasie deshalb erst einmal keine Grenzen“ gesetzt. Jauch übernimmt im Herbst 2011 die politische Talksendung am Sonntagabend nach dem “Tatort“ und damit den Sendeplatz Wills. Ihre Talkshow wird auf einen Wochentag verschoben. NDR und WDR gewannen Anfang Juni für einen Drei-Jahres-Vertrag mit der ARD.

dapd

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