Die OVB-Heimatzeitungen im Gespräch mit Stefan Dettl, Frontmann von La Brass Banda

"Ein Erfolg für die handgemachte Musik"

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Sänger Stefan Dettl von LaBrassBanda.

Übersee/Hannover - LaBrassBanda wurde beim Vorentscheid auf den zweiten Platz verwiesen. Während viele sauer sind, bleibt die Band cool. Das OVB hat mit Stefan Dettl gesprochen:

Das Publikum in der Arena, die Zuschauer an den Bildschirmen und die Zuhörer der Radiostationen haben euch am Donnerstagabend gefeiert - die Jury eher weniger. Wie geht La Brass Banda damit um?

Eigentlich war die Abstimmung ziemlich fair, finde ich. Das Einzige, was doch wirklich zählt, ist das Zuschauer- und Zuhörer-Voting. Und da haben wir Platz zwei erreicht. Wir sind im Moment im Tourbus unterwegs und feiern noch, weil es superschön war. Dank an alle, die für uns gestimmt haben.

Was nehmt ihr von diesem Abend mit - hat er der Band neue Impulse gegeben?

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Unser zweiter Platz ist wie ein Sieg für die Musik, denn für uns ist das ein deutliches Zeichen, dass die Leut im Fernsehen wieder mehr handgemachte Musik erleben und hören wollen. Außerdem waren wir total überrascht von der Betreuung durch Anke Engelke und den NDR. Nach 15 Jahren waren wir die erste und einzige Band, die wieder live gespielt hat - Kompliment an den Musikchef und die Techniker, wie sie sich um uns gekümmert haben. Wir sind gar nicht so sehr enttäuscht, sondern sehen es positiv und sind froh, dass an den höheren Schaltstellen eines Senders handgemachte Musik so unterstützt wird.

Wird es für die Band neue Kontakte durch den Auftritt vor einem Millionenpublikum geben? Erwartest Du Anrufe von den großen Plattenbossen?

Nein, das glaube ich eher nicht, dass dies passieren wird. Wir freuen uns jetzt auf unsere große Tour, auf der wir unser neues Album präsentieren werden. Wir gehen weiter unseren Weg, weil es uns Spaß macht und wir damit erfolgreich sind.

Bilder vom ESC-Vorentscheid 2013:

ESC 2013 - Unser Song für Malmö

Im Vorfeld der Entscheidung hattet ihr angekündigt, dass ihr - solltet ihr gewinnen - mit dem Traktor bis Malmö fahren werdet. In Internetforen werden Stimmen laut, die euch auffordern, trotzdem zu fahren.

Eigentlich müssten wir es tun - aber ehrlich gesagt, so richtig Zeit dafür hätten wir allerdings nicht. Vielleicht im nächsten Jahr: Wenn wir dürfen, treten wir nochmal an.

Interview: Ulrich Nathen-Berger

Quelle: rosenheim24.de

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