Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Kritik

hr kündigt normaleren Tukur-„Tatort“ an

Ulrich Tukur
+
"Tatort-Kommissar Ulrich Tukur.

Berlin - Nach seinem umstrittenen Meta-Sonntagskrimi „Wer bin ich?“ kündigt der Hessische Rundfunk (hr) eine weniger ausgefallene Episode mit Ulrich Tukur an.

„Der nächste „Tatort“ mit Tukur wird übrigens relativ normal, da geht er nur als Figur Murot psychisch an seine Grenzen zusammen mit seiner Assistentin“ sagte am Dienstag die zuständige hr-Redakteurin Liane Jessen der Deutschen Presse-Agentur.

Gegen Kritik, der am Sonntag im Ersten gezeigte Film-im-Film habe das Format überspannt, sagte Jessen: „Wo, wenn nicht hier zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, können Fernsehmacher noch relevant etwas erzählen oder Räume austesten und mediale Diskussionen anfachen? Wir müssen Seh-Abenteuer wagen. Wenn wir heute noch die Krimis der 70er machen würden, wäre der „Tatort“ längst tot. Deshalb wollen wir das Genre ständig erweitern, damit der „Tatort“ überhaupt überlebt.“

Neues werde heute weniger über Inhalte transportiert, meinte Jessen, denn alles sei schon mal erzählt worden. „Wirklich Bewegung erreichen Sie eher, wenn Sie auch mal die Form verändern. Das wussten schon die Dadaisten. Dann springt der normale Zuschauer vom Sofa. Das ist doch auch mal toll. Fernsehen muss sich etwas trauen.“

Der „Tatort“ vom 27. Dezember rief viele Reaktionen hervor. Der Film drehte sich um das Format „Tatort“ selbst - mit Parodien auf die TV-Branche und einem mordverdächtigen „Tatort“-Ermittler-Darsteller.

dpa

Kommentare