Lanz: Grimme-Institut lobt "Frischefaktor"

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Markus Lanz wird vom Grimme-Institut für sein "Wetten, dass..?"-Debüt gelobt.

Marl - „Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz heimst bei den Qualitätswächtern im Grimme-Institut viel Lob ein. Vorgänger Thomas Gottschalk sei in einem Punkt allerdings besser.

„Im Großen und Ganzen hat Markus Lanz Pflicht und Kür mit professionellen Schwüngen und Figuren verbunden“, urteilte Institutsdirektor Uwe Kammann am Montag in Marl über die erste Show mit Lanz am vergangenen Samstag. „Der Frischefaktor wird nachwirken.“

Im Vergleich zum Vorgänger Thomas Gottschalk wirke der Neue weniger selbstverliebt und „verschmockt“. Allerdings gehe das auf Kosten einer umfassenden und markanten Präsenz: „Da ist Gottschalk unschlagbar.“ Bei Lanz spüre man eine professionelle Grundkonstellation in der Vorbereitung.

Markus Lanz hat laut Kammann bei seiner ersten „Wetten, dass..?“-Sendung vor allem mit einigen Grundeigenschaften punkten können: „Frische, Offenheit, Professionalität, gute Laune, Sympathie und Charme.“ Dazu seien Ehrgeiz und Schwung einer Premiere gekommen: „Und das stimmt in der Generallinie für die Zukunft optimistisch.“ Dennoch gebe es bei der Sendung manches zu beanstanden: „Die Auftaktminuten wirkten ziemlich bemüht, zündende Pointen und frischer Witz fehlten, manches kam sogar altbacken und bemüht daher.“

# dpa-Notizblock

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