Grafikerin will mehr Geld für "Tatort"-Vorspann

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München - Vor einer Urheberrechtskammer des Münchner Landgerichts hat am Mittwoch ein Rechtsstreit um den Vorspann der seit 40 Jahren erfolgreichen ARD-Serie “Tatort“ begonnen.

Die Grafikerin Kristina Böttrich-Merdjanowa verlangt eine Nachhonorierung für den Trailer, für den sie verantwortlich gewesen sei. Sie sei 1969 mit einer Einmalzahlung von 2500 Mark abgespeist worden. Deshalb klagt die Künstlerin gegen den Bayerischen Rundfunk und den Westdeutschen Rundfunk als die verantwortlichen ARD-Sender. Ihr Anwalt Nikolaus Reber spricht von einer sechsstelligen Forderung für die Ausstrahlungen der vergangenen zehn Jahre, die früheren seien verjährt.

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

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Dass die Grafikerin ihre Forderung für das Konzept mit den Augen im Fadenkreuz und den rennenden Beinen auf nassem Asphalt erst jetzt geltend macht, begründet Reber mit einer Änderung des Urhebergesetzes vor wenigen Jahren. Seither seien die Aussichten auf eine finanzielle Beteiligung an einer künstlerischen Leistung gestiegen. Voraussetzung ist ein auffälliges Missverhältnis zwischen dem Honorar und dem finanziellen Erfolg eines Werks.

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