Gottschalk über seine TV-Zukunft

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Berlin - Thomas Gottschalk spricht offenbar nicht nur mit dem ZDF, sondern auch mit der ARD darüber, welche Rolle er nach dem Ende von "Wetten, dass..?" auf den heimischen Bildschirmen einnehmen könnte.

“Es ist doch nachvollziehbar, dass ich in dieser Phase des Umbruchs auch Gespräche mit anderen Sendern führe, das weiß auch das ZDF“, sagte der 61-jährige “Wetten, dass..?“-Moderator dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. “Ich sehe meine Fernsehzukunft aber definitiv bei den Öffentlich-Rechtlichen.“

Eingefädelt hat laut “Spiegel“ die Gespräche der scheidende Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Reiter. Reiter und Gottschalk kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim Bayerischen Rundfunk, bei dem Reiter in der Zeit Programmdirektor war, als der junge Radiomoderator Gottschalk von sich reden machte. Sollte Reiter Gottschalk zu einem Wechsel zur ARD bewegen, könnte der MDR-Intendant dies als letzten großen Coup für sich verbuchen.

"Wetten, dass..?": Zehn mögliche Gottschalk-Nachfolger

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Gottschalk hatte nach dem schweren Unfall des “Wetten, dass .?“- Kandidaten Samuel Koch am 4. Dezember 2010 angekündigt, die Moderation des ZDF-Klassikers dieses Jahres aufzugeben. “Es bleibt dabei“, sagte Gottschalk dem “Spiegel“, obgleich einige Prominente wie zum Beispiel Gottschalks Vorgänger und “Wetten, dass..?“-Erfinder Frank Elstner sich für seinen Verbleib stark gemacht hatten.

Ein ARD-Sprecher wollte am Sonntag zu möglichen Kontakten des Sendersystems zu Gottschalk nichts sagen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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