Gottschalk moderiert ZDF-Jahresrückblick

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Thomas Gottschalk moderiert Jahresrückblick 2010 am Freitag für das ZDF.

Mainz - Die Show muss weitergehen: Gottschalk wird am Freitag wieder für das ZDF vor der Kamera stehen. Eine Woche nach dem schweren Unfall bei “Wetten, dass...“ moderiert er den Jahresrückblick “Menschen 2010“.

Eine Woche nach dem schweren Unfall bei “Wetten, dass..?“ wird Thomas Gottschalk den ZDF-Jahresrückblick moderieren. Das teilte das ZDF am Mittwoch mit. Darüber hätten sich der Moderator, Programmdirektor Thomas Bellut und Showchef Manfred Teubner verständigt. Gottschalk, der laut “Bild“-Zeitung erwogen hatte, die Show abzusagen, werde laufend über den Gesundheitszustand des verunglückten “Wetten, dass..?“-Kandidaten informiert. “Ich entscheide am Donnerstag, ob ich den Jahresrückblick moderiere“, hatte Gottschalk dem Blatt (Mittwochsausgabe) gesagt. “Im Moment geht es allein um die Genesung von Samuel. Davon mache ich meine Entscheidung abhängig.“

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Nach ZDF-Angaben fiel diese Entscheidung aber bereits; Gottschalk wird damit an diesem Freitag für die Aufzeichnung des dreistündigen Rückblickes “Menschen 2010“ in München vor der Kamera stehen, am Sonntag soll die Sendung ausgestrahlt werden. Für die Sendung “Menschen 2010“ stehen unter anderem Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Schauspieler Iris Berben und Mario Adorf sowie Alice Schwarzer auf der Gästeliste. Schwarzer will ihre Sicht auf den Kachelmann-Prozess darlegen. “Menschen 2010“ ist Gottschalks erste Moderation nach dem schlimmen Unfall bei “Wetten, dass..?“ am Wochenende, bei dem sich der 23 Jahre alte Wettkandidat Samuel Koch so schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zuzog, dass ihm nun schwere Lähmungen drohen.

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“Wetten, dass..?“-Erfinder Frank Elstner riet seinem Nachfolger Gottschalk davon ab, die beliebte Wettshow jetzt hinzuwerfen. “Das ist wirklich nicht der Zeitpunkt, eine solche Entscheidung zu treffen“, sagte Elstner der Zeitschrift “Bunte“ (Donnerstag). Gottschalk sei nach dem Unfall “erstklassig“ mit der Situation umgegangen und habe die richtigen Worte gefunden. “So schrecklich und furchtbar dieser Unfall für den Wettkandidaten, seine Familie und alle Beteiligten auch ist, so etwas kann überall passieren“, sagte Elstner. Die Sendung müsse es weiter geben. “Wenn beim Fußball einer schwerstverletzt umfällt, wird auch weiter Fußball gespielt.“ Dennoch müsse lückenlos aufgeklärt werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte und ob die Wette zu gefährlich war, betonte der Moderator. 

dpa

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