"Ich krieg nicht mehr sofort die Flatter"

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München - Über 20 Jahre war Thomas Gottschalk mit "Wetten, dass..?" im Fernsehen zu sehen. Ab Januar sieht man ihn in der ARD wieder. Gottschalk ist entspannt:

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Mit „Wetten, dass..?“ moderierte Thomas Gottschalk über 20 Jahre lang eine der erfolgreichsten Fernsehshows Europas. Im Januar startet nun seine neue Sendung im Vorabendprogramm der ARD – ein Neuanfang, dem der Showmaster entspannt begegnet: „Ich krieg eben nicht mehr sofort die Flatter, weil ein besorgter Hasenfuß ‚Risiko’ ruft“, so der TV-Titan jetzt im Interview mit dem Männer-Stil-Magazin GQ Gentlemen’s Quarterly. „Das ist das Schöne an meiner Lage: Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich glaube aber, dass ich noch mal was Neues hinkriegen kann, und freue mich, dass es bei der ARD Leute gibt, die mir das auch zutrauen.“ Im Gegensatz zu der Live-Sendung „Wetten, dass..?“ – die er vergangenen Samstag zum letzten Mal moderierte – empfinde er den öffentlichen Druck für sein neues Projekt sogar als geringer: „Die halbe Stunde, die ich jetzt von Montag bis Donnerstag abliefern werde, schreckt mich überhaupt nicht. Das belastet mich weniger als die Erwartungshaltung, siebenmal im Jahr die Supershow mit der Riesenquote einfahren zu müssen.“

So war Gottschalks letzte "Wetten, dass..?"-Show

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ARD-Neustart: "Ich werde sicherlich nicht so aussehen wie Tom Buhrow."

Seinen extravaganten Kleidungsstil will Gottschalk dem Leben in Deutschland und seinem neuen Heimatsender nicht anpassen: „Ich werde sicherlich nicht so aussehen wie Tom Buhrow. Ich habe meinen Stil, der ist inzwischen international durchgetestet und steht nicht mehr zur Disposition. Was sich in vielen Jahren entwickelt hat, passe ich nicht mehr der jeweiligen Stadt an, in der ich lebe, oder dem Fernsehsender, für den ich arbeite.“

"Thea wird mit mir in Deutschland sein, solang die Sonne scheint."

Für das ARD-Format verlagert Thomas Gottschalk seinen Lebensmittelpunkt von Kalifornien zurück nach Deutschland. Seine Frau Thea wolle ihm hierzulande vor allem in den Sommermonaten Gesellschaft leisten, so der 61-Jährige: "Thea wird mit mir in Deutschland sein, solang die Sonne scheint, und wird mir die Sonne des Herzens aus Malibu skypen, wenn’s hier kalt wird. Mal sitzt sie allein in Malibu, und ich sitze allein in Berlin, aber irgendwie sind wir immer zusammen. Ich habe das große Glück, mich auch nach fast 40 Jahren jedes Mal zu freuen, wenn ich meine Frau sehe.“

„Muss ich mich für neun Millionen Zuschauer entschuldigen?“

GQ-Ausgabe vom Dezember 2011

Angesprochen auf die zuletzt sinkenden Quoten bei „Wetten, dass..?“ verteidigt Gottschalk: „In diesen Zeiten ist alles rückläufig. Und alles wird kleinteiliger.“ Gleichzeitig übt der Moderator Kritik an den privaten Sendern: „RTL schafft sich seine Superstars, ProSieben seine Supermodels. Bei Stefan Raabs Stockcar-Rennen fährt die B-Prominenz die C-Prominenz über den Haufen, nur bei mir sollte immer A-Klasse sitzen. Aber muss ich mich für neun Millionen Zuschauer entschuldigen, nur weil die meisten älter als 40 sind? Ich glaube nicht.“

Das vollständige Interview sowie eine Fotostrecke mit Thomas Gottschalk, die in seiner eigenen Suite im Münchner Luxushotel „Bayerischer Hof“ entstanden ist, finden Sie in der aktuellen Ausgabe von GQ, die am Donnerstag (8.12.) erscheint. Auf GQ.de oder in der GQ iPad-App finden Sie außerdem weitere Themen der aktuellen Ausgabe.

Pressemitteilung Condé Nast Verlag GmbH

Quelle: rosenheim24.de

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