Und wieder ein Schnelldurchlauf

ESC 2017: Wenn schon die Schöneberger über den „Unser Song“-Modus lästert ...

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Moderatorin Barbara Schöneberger steht in Köln beim deutschen Vorentscheid „Unser Song 2017“ für den Eurovision Song Contest 2017 auf der Bühne.

Barbara Schöneberger feiert den Eurovision Song Contest. Doch die ARD-Show hat Schönerbergers Loyalität auf eine harte Probe gestartet. Ständig musste sie einen Schnelldurchlauf anmoderieren. Das ertrug sie nur mit Ironie. 

Mit der Entscheidung, Sängerin Isabella Levina Lueen (lesen Sie hier ein Portrait) zum Eurovision Song Contest 2017 zu schicken, mache Deutschland „definitiv nichts falsch“, urteilt Juror und Volksmusik-Moderator Florian Silbereisen. Levina hat das Finale der ARD-Show „Unser Song 2017“ am Donnerstagabend gewonnen. „Du hast es wirklich unglaublich gesungen“, sagte Deutschlands bislang letzte ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut. Übrigens: Zu entscheiden hatten die drei Juroren Silbereisen, Lena und Tim Bendzko nichts. Sie waren nur für Kommentare gebucht. 

Sie wird mit dem stellenweise verdächtig nach David Guettas Lied „Titanium“ klingenden Song „Perfect Life“ am 13. Mai in Kiew antreten. Unter den Hashtags #UnserSong und #UnserSong2017 lästerten die Zuschauer auf Twitter über die Ähnlichkeit beider Lieder im deutschen Vorentscheid. Ist das etwa ein Plagiat? Und sie machten sich über den umständlichen Modus der ARD-Show lustig. Nur fünf Kandidaten konkurrierten miteinander - Levina, Axel Feige, Felicia Lu, Helene Nissen und Yosefin - und dennoch gab es vier Abstimmungsrunden. 

So umständlich haben die Zuschauer Levina mit dem Song „Perfect Life“ wählen müssen

In der ersten traten die Sänger mit Cover-Songs auf. In der zweiten performten die drei Sänger mit den meisten Telefon- und SMS-Stimmen - Axel, Levina und Helene - die Ballade „Wildfire“. In der dritten Runde sangen die zwei Künstler mit den meisten Stimmen - Levina und Axel - den zweiten für sie komponierten Song: „Perfect Life“. Und in der vierten Runde stimmten die Zuschauer schließlich darüber ab, ob die Siegerin Levina mit „Wildfire“ oder „Perfect Life“ nach Kiew reisen sollte. 

Puh. Das hätten die ARD-Zuschauer doch einfacher haben können. Und zwischen den vier Runden sendete die ARD ständig einen Schnelldurchlauf. Sich dafür immer wieder neue Moderationen einfallen zu lassen, fand schließlich auch Moderatorin Barbara Schöneberger ermüdend. Sie begann sogar, sich ironisch darüber auszulassen. Florian Silbereisen machte mit, indem er zum Beispiel fragte, ob er bitte noch mal einen Schnelldurchlauf sehen dürfe. Eine Steilvorlage für die twitternden Zuschauer daheim.

Lesen Sie eine Auswahl der lustigsten Tweets:

So lief der ESC-Vorentscheid 2017 - Bilder

sah

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