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Echo 2017 im Live-Ticker: Campino-Eklat am Freitag im TV zu sehen

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Die Sänger Xavier Naidoo und Sasha moderieren den Echo 2017.

Berlin - Am Freitag wurde die Vergabe des Echo 2017 im TV übertragen. Welche Stars räumten den prestigeträchtigen Musikpreis ab? Die Antwort gibt es im Live-Ticker.

  • Echo 2017 wurde auf VOX übertragen.
  • Am Donnerstag Abend fand in Berlin zum 26. Mal die Vergabe des Echo statt.
  • Die Gala moderierten die Sänger Xavier Naidoo und Sasha.
  • Vorab gab es trotz einiger Änderungen wieder jede Menge Kritik an Deutschlands angeblich wichtigstem Musikpreis.
  • Campino von den Toten Hosen nutzt seinen Auftritt für eine Breitseite gegen TV-Satiriker Jan Böhmermann und dessen Kritik am Echo und der deutschen Musik-Industrie.
  • Udo Lindenberg, AnnenMayKantereit, Rag‘n‘Bone Man und die Beginner werden jeweils mit zwei Preisen ausgezeichnet.
  • Der Echo für das Lebenswerk geht an Marius Müller-Westernhagen.

>>> AKTUALISIEREN <<<

+++ Wir sparen uns jetzt mal die Aufzählung der Preisträger. Wer was gewonnen hat, finden Sie ja in aller Ausführlichkeit unten im Artikel.

+++ Newcomer International geht an den Rag’n’Bone Man. Tja, Überraschungen gibt‘s beim Echo 2017 keine mehr. Schließlich sind alle Preisträger schon seit einem Tag bekannt.

+++ Echo in der Kategorie Pop national für Ina Müller. Joah... Bis auf Campinos Beleidigung ist der Echo 2017 bislang ohne Höhepunkte.

+++ Jetzt übrigens Jan Böhmermanns Liebling auf der Bühne: Max Giesinger.  Mit Wincent Weiss und Tim Bendzko.

+++ So jetzt kommt gleich der Eklat bzw. das „Eklatchen“: Campino reagiert auf Böhmermanns Kritik an der Musikbranche. Er spricht vom „Böhmermannschem Zeitgeistgeplapper“ und meint: „Lieber uncool sein als ein cooles Arschloch, das sich nicht konstruktiv einbringen kann.“ Übrigens: Campino überreicht den Echo für soziales Engagement an die Initiative „Viva con Agua“.

+++ Andrea Berg nimmt ihren Echo in der Kategorie Schlager im weißen Hosenanzug entgegen, Alle klatschen, Andrea Berg bedankt sich. So weit, so langweilig.

+++ Die Beginner bekommen den Echo in der Kategorie Hip Hop / Urban National. Bislang eine Preisverleihung ohne große Überraschungen oder Vorkommnisse.

+++ Erster Live-Act beim Echo 2017 (gute es ist die Aufzeichnung): Rag’n’Bone Man mit einer Big-Band-Version seiner Hits.

+++ Als erster wird Udo Lindenberg in der Kategorie Künstler Pop National geehrt.

Echo 2017: TV-Übertragung heute auf VOX

+++ Aktuell wird der Echo 2017 auf VOX übertragen. Die ARD hat die Übertragung ja beendet. Nun zeigt der Privatsender den Musikpreis. 

+++ Jetzt ist klar, was los war: Die Gewinner in den Kategorien Band bzw. Künstlerin international wurden erst (warum auch immer) nach der Show bekanntgegeben. Es handelt sich um Metallica und Sia.

+++ Das war‘s. Wer sich fragt, wer als „Künstlerin international“ ausgezeichnet wurde: Wir haben auch nichts mitbekommen. Die Macher werden diese Kategorie doch wohl nicht etwa vergessen haben? Aber wir recherchieren noch...

+++ Der Abend neigt sich dem Ende entgegen. Linders Fazit: „Die Entschlackung hat dem Echo gut getan, er wirkt dadurch nicht mehr so aufgepumpt. Allerdings auch unglamouröser. Es gibt immer noch jede Menge Baustellen“, findet er und nennt das „umgekrempelte, aber immer noch suboptimale System zur Preisträger-Ermittlung“ als Beispiel.

Echo fürs Lebenswerk an Marius Müller-Westernhagen 

+++ Nach der recht langen Laudatio zeigt sich der Ausgezeichnete dankenswerterweise eher kurz angebunden: „Freiheit und Demokratie gibt es nicht umsonst“, mahnt er, der jetzt insgesamt acht Echos sein eigen nennen darf - und singt seinen Klassiker „Freiheit“. Da ist sogar unser Mann vor Ort ein klein wenig ergriffen. Ist aber auch ein tolles Lied.

+++ Olli Dittrich laudatiert Marius Müller-Westernhagen angesichts seines Echo fürs Lebenswerk. „Viele Deiner Texte könnten in Schulbüchern neben Brecht stehen“, lobhudelt er über den Preisträger. „Du bist und bleibst einer unserer Allerbesten.“

+++ Früher waren Linkin Park hart und grandios, mittlerweile sind sie zu Softrockern mutiert und... naja, muss jeder selber wissen. Zumindest heißt ihr Song (mit Gast-Sängerin Kiiara) „Heavy“.

+++ Und noch ein Zweifach-Sieger: Der "Kritikerpreis national" geht an die Beginner. Auch Armin Linder saß in der entsprechenden Jury. Wen er favorisiert hat, will er allerdings nicht verraten.

+++ Und auch der Panikrocker der Nation schlägt nochmal zu: Udo Lindenberg hat das „Album des Jahres“ gemacht. „Was’n Hammer!“, nuschelt der 70-Jährige zum Dank.

+++ Es geht Schlag auf Schlag: Die Broilers gewinnen in der Kategorie „Rock national“.

+++ Und noch ein Live-Act: Die Beginner fietscharing (schreibt man das nicht so?) Gentleman und Gzuz performen „Ahnma“.

+++ Und auch AnnenMayKantereit sind Doppel-Gewinner: Der Echo „Band Pop national“ gehört ihnen.

+++ Zwischendurch haben die Toten Hosen ihre neue Single live präsentiert: "Unter den Wolken" heißt sie, Verwechslungsgefahr mit dem Klassiker von Reinhard besteht allerdings trotz ähnlichen Titels spätestens nicht mehr, wenn man sie hört. 

+++ Die Anreise hat sich für Rag‘n‘Bone Man gelohnt: Auch in der Kategorie „Künstler international“ wird er ausgezeichnet. 

+++ „Alle Farben“ alias Frans Zimmer kann sich den Echo in der Kategorie „Dance national“ auf den Kaminsims stellen, so er denn einen solchen besitzt.

+++ „Don't let the Sun going down on me“ von Elton John singen Sasha und Xavier Naidoo. Das passende Lied, um an die Musik-Ikonen zu erinnern, die im vergangen Jahr von uns gegangen sind -allen voran George Michael, Prince und Leonard Cohen. 

+++ N ewcomer international ist - keine große Überraschung, schließlich ist er ja extra aus England angereist und hat bereits performt - Rag'n'Bone Man. Netterweise tut der Ausgezeichnete dennoch überrascht: „Ich bin sprachlos, das ist verrückt“, bedankt er sich.

+++ Newcomer national werden AnnenMayKantereit. Sie beglücken gerade die Fans in Saarbrücken. Schade, denn jetzt verpassen sie, Xavier Naidoos Lobeshymne auf sie .“Sie sind die Stars und Helden von morgen“, sagt er.

+++ Beth Ditto gibt sich als nächste die Ehre: Weltpremiere für die erste Single ihres ersten Solo-Albums. „Fire“ heißt das gute Stück - und die Show ist dank diverser Laser entsprechend heiß. 

+++ Ina Müller gewinnt den Echo in der Kategorie „Künstleri n Pop national.“ Der alte Show-Hase hat somit alle Küken wie Jamie-Lee, Lina, Kerstin Ott und Oonagh aus dem Rennen gekegelt. Bei der Konkurrenz (aber auch so) möchte man ihr den Sieg gönnen. In Anspielung auf die TV-Ausstrahlung morgen witzelt sie "Wenn ihr nicht gesehen habt wie ich mich vor Freude nackt ausgezogen und einen dreifachen Flicflac über die Bühne gemacht habe, dann hat Vox das rausgeschnitten." 

+++ Drei Vertreter des von Böhmermann (und vielen anderen) so verhassten „Wohlfühl-Pop“ haben sich zu einer Kollabo (von engl. „Collaboration“), wie man das heutzutage nennt (zu unserer Zeit hieß das noch Gesangs-Trio)  zusammengerottet. Und ja, sie singen jetzt gemeinsam ein Hit-Medley.

+++ Produzent des Hits des Jahres ist Drake (“One Dance“), in Sachen volkstümlicher Musik ist Andreas Gabalier nicht zu schlagen. Von beiden hat sich keiner Zeit für den Echo genommen, wenigstens der selbsternannte Volks-RocknRoller bedankt sich per Videobotschaft.

+++ „Für uns ist die tägliche Dusche eine Selbstverständlichkeit, andere haben nicht mal Zugang zu sauberen Trinkwasser“, erinnert ein Chef der gemeinnützigen Organisation, die einen Sonder-Echo bekommt. 

Campino kritisiert Jan Böhmermann

+++ Jan Böhmermann hat mit seiner Echo-Kritik für viel Wirbel gesorgt. Campino von den Toten Hosen fand‘s nicht lustig, und das sagt er auch. „Zeitgeist-Geplapper" nennt er das Bashing bei seiner Laudatio auf Viva con Agua. „Lieber uncool sein, als ein cooles Arschloch, das sich nicht konstruktiv einbringen kann“, findet er. Das Motto „Alle haben sich lieb“ war eben noch nie Campinos Ding.

+++ Unser Mann vor Ort zieht nach 35 Minuten die erste Zwischenbilanz: „Deutlich unglamouröser, unspektakulärer, unaufgeregter als die Vorjahre - mit allen positiven wie negativen Folgen. Wirkt alles wie eine VOX-Show mit Xavier Naidoo. Die es ja auch ist. Alle haben sich furchtbar lieb. Singende Moderatoren haben generell Charme. Allerdings sind Xavier Naidoo und Sasha eher moderierende Sänger. Die gut singen können und bedingt moderieren.“

+++ Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken, Johannes Oerding, Henning Wehland und Daniel Wirtz singen zusammen „Einer muss den Job ja machen“.

+++ Die Twitter-Gemeinde sucht derweil verzweifelt nach Gründen, warum man sich die morgige Übertragung der Gala anschauen sollte, wenn doch heute schon alle Gewinner bekanntgegeben werden. Bisherige Ausbeute: 0.  

+++ Nach HipHop kommt - natürlich - der Schlager. Andrea Berg schlägt in dieser Kategorie zu. „Erstmals fühle ich mich Zuhause“, sagt sie, denn obwohl es ihr neunter Echo ist, gab‘s in diesem Jahr nicht ein Buh für das von vielen gehasste Genre, sondern ausschließlich wohlwollenden und -tuenden Applaus. Frau Berg sitzt übrigens selber auch in der Jury. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

+++ Adel Tawil singt zusammen mit den Rappern KC Rebell und Summer Cem seine neue Single. Die heißt „Bis hier und noch weiter“ und handelt von Pyramiden. Kann man auch mal machen...

+++ Die Beginner sind die Gewinner in der Kategorie Hip-Hop/Urban national.

+++ Erster Show-Act: Rag‘n‘Bone Man. Natürlich singt er sein „Human“, allerdings nicht in der Version, die zwölf Wochen lang auf Platz 1 der deutschen Charts war, sondern mit viel Gebläse im Rücken.   

+++ An den Laudatoren scheint man heuer gespart zu haben (bei den Menükosten kein Wunder). Sasha verkündet den Echo-Preisträger in der Kategorie „Pop national“: Udo Lindenberg. Der schlurft auf die Bühne, nuschelt „Es ist keine Routine. Es ist immer wie das erste Mal. Und das ist der Flash, den wir uns erhalten müssen.“ - und weg ist er wieder.

Peinlicher Echo-Song als Einstieg

+++ Sasha und Xavier Naidoo eröffnen die Gala natürlich mit einem eigenen Song. Zu fluffigen Bläsern singen sie (kein Scherz!) Zeilen wie „Hier kommt ein Echo der Musik / Falls du nicht weißt, wie dir geschieht / Vergessen Terrorangst und Krieg / Wir feiern heute die Musik".

Bilder: Die Stars, Auftritte und Preisträger des Echo 2017

+++ Und es geht los!

+++ Die ECHO-Preisträger in der Kategorie "Produzent National" sind Herbig/Menzel/Seifert für "Stärker als die Zeit" von Udo Lindenberg.

+++ „Bestes Video national“ gewinnt also die Indie-Pop-Band Von wegen Lisbeth für den Song „Bitch“, ein One-Take-Video in Zeitlupe. So sieht das dann aus.

+++ Während die Türen im Saal geschlossen werden, haben die Veranstalter bereits die ersten Gewinner verkündet. Sehr stilvoll, wirklich! Das zeigt, für wie unwichtig die Macher selbst ihren Preis mittlerweile halten.

+++ Die Herren von Frei.Wild haben übrigens trotz Nominierung in letzter Sekunde abgesagt. Wir sagen: Recht(s) so!

+++ 623 Echos wurden bisher in der Historie dieses „Ereignisses“, das mal relevant gewesen sein soll (wovon die alten Sagen kunden), vergeben.  

+++ Fünf Minuten noch, heißt es um fünf vor 21 Uhr.

+++ Der Saal ist voll, los geht‘s noch nicht. Wer mit leerem Magen gekommen ist, um bei Tim Mälzers anschließendem Luxus-Büffet so richtig zuzuschlagen, wird sich ein Loch in den Bauch ärgern. Das feine Fressi kostet übrigens schlappe 500 Euro, hat express.de herausbekommen. Glücklich ist, wer eingeladen ist! Grund für den horrenden Preis soll demnach sein, dass vor Ort keine „Infrastruktur“ vorhanden gewesen sei, also wohl Campingkocher und all das. Das Menü alleine schlage mit 60 Euro zu Buche. Wenigstens gibt es Pre-Show-Häppchen.

 

+++ Unterdessen schlägt ein Twitter-User angesichts der Nominierung von Frei.Wild und den Böhsen Onkelz sowie der Moderation von Xavier Naidoo den Echo im nächsten Jahr in „Heimatschall“ umzutaufen. Kann man ja mal drüber nachdenken... 

+++ Wenn man ihren Shirts trauen kann, heißen zwei dieser sympathischen Herren im Camouflage-Outfit Ryan bzw. David.

+++ Vor dem Messegelände hat sich ein Motorrad-Unfall ereignet, daher kommt es bei der Ankunft der Gäste zu Verspätungen. Der Beginn der Gala wurde auf 20.45 verschoben, heißt es. Als böses Omen wollen wir das aber jetzt nicht werten. Jedenfalls gut, dass dieser Echo nicht live übertragen wird! Sonst müssten jetzt Sasha und Xavier Naidoo fußplattln oder ähnliches, um das Publikum bei Laune zu halten... 

+++ Daniele Negroni (DSDS-Zweiter der neunten Staffel, Sie erinnern sich ganz sicher. Nein? Auch egal.) sieht heute so aus.

  

+++ Sami Slimani. Fragen Sie bitte Ihre 12-jährige Tochter, wer das ist. Die findet den ganz toll und hat alles, was sie glaubt besser zu wissen als Sie, von ihm. 

+++ Die Chance auf ein Selfie auf dem Roten Teppich des Echo lässt sich Armin natürlich nicht entgehen. Und er sieht bereits vor Beginn der Gala kreuzunglücklich aus. „Viel Wind und noch mehr D-Promis“, konstatiert er.

+++ Shirin David, bekannt aus YouTube und von DSDS, gibt ein Interview auf dem Roten Teppich.

+++ Das ist Kim Gloss. Mancher erinnert sich: Die war schon im Playboy. 

+++ Das ist nicht etwas Emma Watson in ihrem Kostüm aus „Die Schöne und das Biest“. Die Schöne ist Natalie Volk, das Biest, das sie interviewt, sieht aus wie Oliver Pocher, rechts daneben (nicht im Bild) steht Natalies Millionär. Wir mussten das ergoogeln, die vielen Fans, die sich gerade die Seele aus dem Leib brüllen, wussten das natürlich.

+++ Armin Linder ist unser Mann vor Ort. Er hat bereits den ersten Star entdeckt.

Pumuckl ist beim Echo! Ach nein, es ist die (buchstäblich) große Olivia Jones.

+++ Der Rote Teppich ist von den letzten Fusseln befreit, die Stars rücken an. Während wir auf die ersten Infos warten, hören wir und doch mal das Lied an, mit dem Jan Böhmermann im nächsten Jahr einen Echo abräumen will. Co-Autoren waren ihm dabei eine Horde von Schimpansen, die den Text aus Schnipseln von deutschen Pop-Songs des vergangenen Jahres zusammengestellt haben. Ein großes Werk, das, obwohl es in nur einer halben Stunde entstanden sein soll, an Qualität den heute Nominierten in nichts nachsteht. Hier entlang bitte.

+++ Die ersten Echo-Preisträger stehen bereits fest:  Der ECHO für soziales Engagement geht an Viva con Agua. Die Initiative setzt sich seit mehr als zehn Jahren dafür ein, Menschen im globalen Süden den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Unterstützt wird Viva con Agua nicht zuletzt von zahlreichen Musikern, darunter Bela B., Clueso, Marteria.

Die Mannheimer Popakademie Baden-Württemberg wurde als Partner des Jahres geehrt. Die Hochschule wirke in theoretischer und praktischer Hinsicht als umfassendes Kompetenzzentrum nachhaltig in die Musikwirtschaft hinein und habe sowohl in künstlerischer als auch in geschäftlicher Hinsicht wichtige Beiträge zur zunehmenden Professionalisierung der deutschen Popszene geleistet. Die Auszeichnung wurde von den beiden Gründungsgeschäftsführern der Akademie, den Professoren Udo Dahmen und Hubert Wandjo, entgegengenommen. 

Handelspartner des Jahres ist Dussmann das KulturKaufhaus. 

Ein Sonderpreis ging an den Musiktherapeuten Prof. Dr. Lutz Neugebauer, Mitgründer des Nordoff/Robbins Zentrums in Witten. Die von dem Komponisten Paul Nordoff und dem Sonderpädagogen Clive Robbins bereits Ende der 1950er Jahre entwickelte dort praktizierte Form der Musiktherapie wird bei unterschiedlichsten Indikationen eingesetzt. So reichen die Anwendungsgebiete von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen bis hin zu Trauma-Patienten oder Menschen mit Demenzerkrankungen.

+++ Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker zur Echo-Verleihung 2017 in Berlin. Wir sind live für Sie dabei und informieren Sie über die Gewinner des wichtigsten Preises in der deutschen Musikbranche.

Echo 2017: Vorbericht

Es ist wieder so weit! In Berlin tümmeln sich am Donnerstagabend die Stars der deutschen und internationalen Musikbranche zur 26. Echo-Verleihung. Während die Beginner, Stereoact („Die immer lacht“) und die französische Sängerin Imany („Don‘t Be So Shy“) als Favoriten gelten, hat der deutsche Rockmusiker Marius Müller-Westernhagen („SeXy“, „Freiheit“, „Wieder hier“) seinen Echo bereits sicher. Der 68-Jährige wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die weiteren Preise werden in den folgenden Kategorien vergeben: Album des Jahres, Hit des Jahres, Künstler Pop national, Band Pop national, Schlager, Volkstümliche Musik, Hip-Hop/Urban national, Dance national, Rock national, Künstler international, Band international, Newcomer national, Newcomer international, Produzent national. Wir haben bereits zusammengefasst, wer alles für diese Echo-Kategorien nominiert ist.

Im vergangenen Jahr räumte Schlager-Star Helene Fischer ordentlich ab. Die 32-Jährige ging mit sage und schreibe vier Echos nach Hause. In ihrer Karriere hat sie den Musikpreis bereits 16 Mal entgegennehmen dürfen und ist damit die alleinige Rekordpreisträgerin. In diesem Jahr wird für Helene Fischer jedoch kein weiterer dazukommen.

Echo 2017: Nur die Aufzeichnung ist im TV zu sehen

Doch zurück zum Echo 2017: Die Preisverleihung wird erstmals vom Privatsender VOX übertragen. Allerdings müssen sich TV-Zuschauer rund 24 Stunden gedulden. Denn die Show wird nicht am Donnerstag live ausgestrahlt, sondern erst einen Tag später, am Freitag ab 20.15 Uhr. Die Sänger Xavier Naidoo (45) und Sasha (45) führen durch den Abend.

Übrigens: Vor dem Echo 2017 hat sich auch Komiker Jan Böhmermann zu Wort gemeldet. Mit dem Song „Menschen Leben Tanzen Welt“ kritisiert Böhmermann den Echo und die deutsche Pop-Industrie.

hn/sk

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