Models statt Maden

Dschungelcamper wird RTL-Soapstar

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Julian Stoeckel geht vom Dschungel nach Berlin.

Berlin - Die Fans der drei täglichen RTL-Soaps kommen auch künftig auf ihre Kosten. In einer vierten Serie soll sich ein Dschungelkandidat anstatt um Maden in Australien um Models in Berlin kümmern.

Die Verträge aller drei zur Zeit laufenden Produktionen seien mit der Produktionsfirma Ufa Serial Drama verlängert worden, teilte der Kölner Privatsender am Dienstag mit. Eine vierte tägliche Serie mit dem Titel „Berlin Models“ sei in der Planung. Dort wirkt unter anderem Julian Stoeckel mit, der für RTL auch in der Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ an Bord war. Die Serie wird jedoch nicht von der Ufa-Gruppe hergestellt, sondern von Filmpool. Der Starttermin ist noch offen.

Quotenrenner Daily Soaps

Das Aushängeschild „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, seit Frühjahr 1992 im Programm, wird laut RTL von April an nahtlos in die 25. Staffel übergehen. Folge 5555 ist am 11. August im TV zu sehen. In die 10. Staffel kommt die Sport-Soap „Alles was zählt“, seit 2006 bei RTL zu Hause. Die 2000. Episode steht am 20. August auf dem Programm.

Die Serie „Unter uns“, die im Herbst 20 Jahre alt wird, kehrt am 17. Februar aus der Produktionspause mit der 26. Staffel zurück. Im Dezember steht die 5000. Folge an. „Drei tägliche Serien hat nur RTL“, sagte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger. „Sie sind nicht nur wichtige Programmsäulen, sondern auch starke Marken.“

Bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“ beträgt die Staffel-Länge jeweils ein Jahr. 250 bis 260 Folgen umfasst das Produktionsvolumen für diesen Zeitraum, bei „Unter uns“ ist die Staffel ein halbes Jahr lang, dementsprechend enthält ein Durchgang bis zu 130 Geschichten.

Die Zuschauerresonanz auf die Serien fiel im Jahr 2013 verschieden aus: Während Marktführer „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ in der RTL-Zielgruppe der 14- bis 59-jährigen Zuschauer bei 17,9 stabil lag im Vergleich zu 2012 (17,8 Prozent), gab die andere Serie „Alles was zählt“ leicht von 14,1 auf 13,9 und „Unter uns“ von 15,8 auf 14,7 Prozent nach. In allen Serien sei, so heißt es von RTL, mit personellen Veränderungen in diesem Jahr zu rechnen.

dpa

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