Kicker wollte Camp sogar verlassen

„Ich mach‘ den Laden klein“: Icke rastet im Dschungelcamp aus

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Dungay - Bisher war er der Ruhepol im Dschungelcamp 2017. Doch am Montagabend war es vorbei mit der Friedfertigkeit: Icke Häßler rastete aus - und wollte das Lager verlassen.

Bislang war kaum etwas zu sehen vom Weltmeister von 1990. Doch offenbar weiß RTL, wie man selbst einen Icke Häßler zum Hulk werden lässt - und zwar, indem man ihm einfach seine geliebten Glimmstängel wegnimmt.

Doch zurück auf Anfang: Weil die Camp-Bewohner diverse Regelverstöße begangen hatten, bestrafte sie der Sender dafür. In einem Schreiben, das Gina-Lisa der Gruppe vorlas, hieß es: „Dschungel-Stars, Ihr habt untereinander Zigaretten getauscht. Ihr habt Eure Mikrofone abgelegt, seid alleine zur Toilette gegangen, habt die Feuerwache nicht zu zweit absolviert und Euch mehrfach bei der Wahl zur Dschungelprüfung abgesprochen. Zur Strafe müssen die Raucher bis auf Weiteres auf ihre Zigarettenration verzichten. Außerdem müsst Ihr insgesamt 15 Luxusartikel abgeben!“ Das saß!

Während schnell klar war, dass der einzige Luxusgegenstand, der im Camp bleiben darf, die Tupperbox von Hanka sein wird, zog das Thema „Zigarettenabgabe“ eine längere Diskussion nach sich. „Ich rauch‘ jetzt meine zwei Zigaretten in einem Zug auf und dann ist gut, dann können sie mich mal kreuzweise“, kommentierte Thomas Häßler angefressen. „Ich kann ja wohl noch meine Zigarette rauchen. Wenn nicht, dann geh‘ ich raus.“ Und auch, dass er seine Luxusgegenstände abgeben sollte, passte dem 50-Jährigen überhaupt nicht in den Kram. „Wenn ich die nicht wiederkriege, reiß ich den ganzen RTL-Laden kurz und klein.“

Icke Häßler im Dschungelcamp 2017: „Ist doch ein Kindergarten hier“

Beruhigen? Das war nicht bei Icke. Im Dschungeltelefon kotzte sich der Ex-Kicker weiter aus: „In mir brodelt‘s ohne Ende. Wenn dann so‘n Ding kommt, dann kriegste natürlich gleich noch mal eine auf die Fresse. Ich brauch‘ momentan noch bisschen, um mich zu beruhigen.“ Doch damit nicht genug - der anstehende Kippen-Entzug setzte Häßler offenbar so sehr zu, dass er die ganze Dschungel-Sache hinschmeißen wollte. Zurück am Lagerfeuer verkündete er seinen Mitstreitern: „Ich überlege, ob ich rausgehe.“ Auf die Nachfrage, warum, antwortete Icke knapp: „Ist doch ein Kindergarten hier.“

Den Überblick behielt in all dem Zigaretten-Zoff Gina-Lisa Lohfink. Die sagte: „Thomas, als Team-Chef entscheide ich: Du brichst heute nicht ab!“ Und Icke? Der schien die Ansage von Gina-Lisa zu akzeptieren und schloss seinen Wut-Sermon mit: „Na dann sollen sie sich doch ein zweites Po-Loch freuen.“

Thomas Häßler im Dschungelcamp 2017: „Auf meine Zigaretten kann ich nicht verzichten“

Doch das Thema ließ Thomas Häßler nicht ganz los. Nein, er versuchte sogar, mit RTL zu verhandeln. So war Icke der Meinung, der Sender hätte vorher eine Verwarnung aussprechen können. Ganz Fußballer erklärte er: „Dass man vorher noch ne gelbe Karte gibt und sagt: ‚Wenn Ihr euch nicht konzentriert, gibt es die gelb-rote oder direkt die rote Karte.‘ Geht doch noch mal in Euch. Vielleicht gebt Ihr uns ja noch ne kleine Chance.“ Doch RTL ging natürlich nicht noch mal in sich - das Camp blieb an diesem Abend Zigaretten freie Zone. Sehr zum Missfallen des Kickers. „Auf die Luxusartikel kann ich verzichten. Aber nicht auf ne Zigarette. Ich geh‘ gleich rein und mach den Laden klein, wenn ich nicht noch ne Zigarette bekomme.“ Doch Icke beließ es bei der Drohung - und blieb (natürlich) auch im Camp.

Alle Informationen rund um die RTL-Show finden Sie auf unserer Themenseite zum Dschungelcamp 2017.

Rubriklistenbild: © Screenshot RTL

Zurück zur Übersicht: TV & Kino

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser