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Dschungelcamp 2017: So sah Hanka früher mal aus

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Hanka Rackwitz 17 Jahre vor dem Dschungelcamp 2017 bei „Big Brother“: So sah sie früher mal aus. 

München - Schwarze Haare, rote Strähnen: So sah Hanka Rackwitz früher aus, als sie 17 Jahre vor dem Dschungelcamp 2017 bei Big Brother dabei war. Ein Blick zurück.

Hibbelig und teilweise wirr, mit strähnigen braunen Haaren. Schwankend zwischen Heulattacken und überdrehtem Verhalten. So erleben die Zuschauer Kandidatin Hanka Rackwitz im Dschungelcamp 2017. Früher sah Hanka aber mal ganz anders aus - und benahm sich auch komplett anders. Die Kandidatin der elften Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"? hat wenig mit der TV-Hanka zu tun, die Ende 2000 an der zweiten Staffel von Big Brother teilnahm. Blicken wir einmal zurück auf die frühere Hanka.

Heißer Vamp! Mit diesem Foto stellte RTL 2 Hanka im September 2000 als Big-Brother-Kandidatin vor.

Als Hanka am 16. September 2000 in den Big-Brother-Container in Hürth zog, war diese TV-Show noch eine Riesen-Nummer - fast noch größer als das Dschungelcamp 2017. Neben den Shows bei RTL und RTL II konnten die Big-Brother-Zuschauer (was damals revolutionär war) auch über den Sender Single-TV sowie per Live-Stream im Internet 24 Stunden am Tag verfolgen, was im Wohncontainer vor sich ging. 70.000 Menschen hatten sich für die Sendung beworben. Aus dieser riesigen Masse an Bewerbern siebte das Produktionsunternehmen Endemol zwölf Kandidaten aus. Darunter auch die damals 31 Jahre alte Hanka Rackwitz aus Dresden. Wer von ihnen 106 Tage im TV-Container überstehen sollte, dem winkte die Gewinnsumme von 250.000 Mark. Für Hanka war nach 56 Tagen am 11. November 2000 Schluss. Sie wurde von den Zuschauern rausgewählt.

Optisch liegen Welten zwischen der Hanka von heute und von damals. Ende 2000 war sie ein kühler Vamp mit roten Strähnen in ihrer pechschwarzen Mähne. Im TV-Container trug sie in der Regel schwarze Klamotten mit einem Leder-Umhang im Stil der „Matrix“-Filmfiguren. Auch ihr Auftreten war damals komplett anders. Kein bisschen überdreht, sondern kühl und distanziert. Zuweilen auch manipulativ, was ihr den Spitznamen „Hexe Hanka“ einbrachte. Man darf gespannt sein, wie lange sie sich im Dschungelcamp 2017 hält.

Vor dem Dschungelcamp 2017: Bei Big Brother bekam Hanka Besuch von Guido Westerwelle

Hanka Rackwitz (rechts) Ende 2000 mit FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle im Big-Brother-Container.

Was im Dschungelcamp 2017 niemals passieren würde: Ende 2000 nutzte sogar die große Politik Big Brother als PR-Plattform. Im Laufe der zweiten Staffel bekamen Hanka und die anderen Kandidaten Besuch vom damaligen FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle. Er trank Bier mit den Bewohnern und brachte Leckereien sowie Cocktails in den Container mit. Neben subtiler Werbung für seine FDP (“es werden 18 Prozent“) teilte Westerwelle den von der Außenwelt abgeschnittenen Big-Brother-Bewohnern auch mit, dass Michael Schumacher vor kurzem den Weltmeister-Titel in der Formel 1 gewonnen hatte. Und: Er schenkte den Kandidaten den damals neu erschienenen Harry-Potter-Roman als Lesestoff. Im Video unter dem Artikel können Sie sich das Zusammentreffen von Hanka mit Guido Westerwelle ausführlich ansehen.

Als sie im Big-Brother-Container zu sehen war, merkte man übrigens noch nichts von Hankas psychischen Problemen, die sie im Dschungelcamp plagen. Sie nutzte mit den anderen Kandidaten die gemeinsame Toilette und begutachtete auch nicht die anderen Kandidaten beim Schlafen. In Erinnerung bleibt ihr Dauer-Zoff mit „Nominator“ Christian Möllmann, den sie (wie sie Jahre später in einem Interview verriet) dazu provozieren wollte, ihr eine runterzuhauen. Was natürlich dessen sofortigen Rauswurf zur Folge gehabt hätte. Zur ersten Tätlichkeit gegen eine Frau in der Big-Brother-Geschichte kam es aber nicht. Der „Nominator“ verließ den TV-Container mehrere Wochen vor Hanka freiwillig. Man darf gespannt sein, ob Hanka im Dschungelcamp 2017 auch den einen oder anderen Kandidaten dazu bringt, wegen ihr freiwillig das Handtuch zu werfen. 

Der Spiegel kommentierte Hankas Abgang aus dem Big-Brother-Haus damals nicht unbedingt schmeichelhaft: „‚Hexe‘ wurde die Abbruchunternehmerin aus dem Osten schnell getauft - nicht zuletzt wegen der beiden auffälligen roten Strähnen in ihrer langen schwarzen Mähne. Doch auch mit dem Charakter der damals 31-jährigen gelernten Kunst- und Deutschlehrerin hatte so mancher Containerbewohner schwer zu kämpfen. Besonders unter den Damen Steffi, Ebru und Hanka schwelte der Schwesternkrieg um die Vorherrschaft im Haus. Intrigen und Eifersucht waren an der Tagesordnung.“ Wetten, dass man den letzten Satz auch nach dem Dschungelcamp 2017 lesen wird?

Update vom 19. Januar 2017: Das Dschungelcamp 2017 ist für Hankas Zwangsstörung die perfekte Therapie. Das meint der Münchner Psychiater Dr. Oliver Seemann. Im Video-Interview mit tz.de erklärt er, wie das Dschungelcamp Hanka helfen kann.

Dschungelcamp 2017: Die wichtigsten Informationen im Überblick

Sie sind Dschungelcamp-Fan und wollen immer die aktuellen Informationen zur elften Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"? Hier geht es zu unserer Themenseite zum Dschungelcamp 2017. Wir haben Porträts aller Kandidaten zusammengefasst. Außerdem: Wir verraten Ihnen, welche Gagen die Dschungelcamp-Kandidaten kassieren und welche Sendezeiten Sie sich merken müssen. Und natürlich gibt es jeden Tag einen neuen Ticker. Hier geht‘s zum Live-Ticker von Tag 7, hier zum Live-Ticker von Tag 6.

Hanka bei Big Brother 2000

Hanka bei Big Brother 2000

fro/snacktv

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