Chiemgauer kämpft um kulinarische Ehre

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Reit im Winkl - "Das perfekte Dinner - Kampf der Regionen" wurde am Sonntagabend im TV gezeigt. Auch ein Chiemgauer war dabei. Die Entscheidung fiel dann äußerst knapp aus.

Bei "Das perfekte Dinner - Kampf der Regionen" wurde am Sonntagabend auf Vox gezeigt, wer denn nun die stärkste kulinarische Region zu präsentieren hat.

Einer der vier Kandidaten war Alexander aus Reit im Winkl. Der 31-Jährige repräsentierte die bayerische Tradition und Lebensart.

Los ging der Regionen-Kampf aber im Ruhrgebiet bei Gastgeberin Sandra. "Frische Begluft ist was anderes - wir sind im Pott!" stellte Alexander gleich bei der Anreise fest. Auch die ersten Eindrücke des Bayers auf der Fahrt zum ersten Dinner waren eindeutig: "Ich könnte noch nichts Positives über den Pott sagen."

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Gewinnt Chiemgauer "Das perfekte Dinner"?

Bei Ruhrpott-Perle Sandra in Essen angekommen, erlebte man dann doch einen ordentlichen ersten Dinner-Abend. Die 33-Jährige zauberte ein rustikales Zechen-Menü und Hotelfachmann Alex, der sich im tiefsten Pott mit Lederhosen zeigte, hatte mit den drei Mitstreiterinnen wohl einen spaßigen Einstand. Am Schluss bekam Sandra 22 von 30 möglichen Punkten.

Die zweite Station war dann auch direkt Reit im Winkl im Chiemgau - nun war Alexander als Gastgeber gefordert. Die drei Damen wurden standesgemäß von der Pferdekutsche abgeholt und zum Appartment-Hotel gefahren, das den Eltern von Alexander gehört. Dort gab es zur Begrüßung erstmal Bier vom Fass, und einen Schuhplattler-Kurs. Der Schlager-Fan wollte mit diesem Menü überzeugen: Vorspeise: Kaspressknödel auf Salatbeet Hauptspeise: Chiemgauer Rinderlende mit Rotweinsoße, Kartoffelplatzerl und buntem Marktgemüse Nachspeise: Topfenmousse auf beschwipstem Fruchtspiegel.

"Das perfekte Dinner - Kampf der Regionen"

Vom warmen Schnaps, den Alexander den Damen anbot, zeigte man sich zwar nicht sehr begeistert, aber das bayerische Essen kam durchweg gut an. Recht fremd fühlten sich die drei Mitkandidatinnen im bayerischen Dorf, zeigten sich aber von der geschmückten Gemiende recht begeistert. 22 Punkte bekam Alexander für seinen Auftritt.

Anschließend ging es dann nach Thüringen, wohin Schloss-Besitzerin Kerstin einlud. Alexander vermutete hinter jeder Straßenecke eine "Peggy" mit dreifarbigen Haaren und war dann scheinbar froh, sicher mit dem Trabbi am Schloss angekommen zu sein. Vom imposanten Bauwerk zeigte sich der Bayer beeindruckt: "Wow, das ist ja mega-pervers!" Auch das Dinner von Kerstin kam gut an und brachte ihr die knappe Führung mit 23 Punkten ein.

Als letzte Tour-Station wurde Nordfriesland angesteuert. Auf einer kleinen Insel (Hallig) lud Ruth zum finalen Dinner-Abend. Mit einem nordischen Menü und einer Action-Einlage in Form einer Flut, die den Hin- und Heimweg etwas erschwerte, konnte die 48-Jährige punkten. Mit 24 Punkten konnte sie sich knapp durchsetzen und den Kampf der Regionen für sich entscheiden.

Leider also kein Dinner-Sieg für den Chiemgau. Aber repräsentiert wurde die Region allemal - mit Lederhosen, Pferdekutschen, Chiemgauer Rinderlende und Bier vom Fass.

redch24

Quelle: rosenheim24.de

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