Versicherung hat nachgerechnet

Beim „Dinner for One“ entsteht ein Schaden von 2120 Euro

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Butler James richtet beim „Dinner for One“ eine riesigen Schaden an.

München - Die Tischdecke, der Teppich, das Tigerfell -  Butler James versaut in dem bekannten Silvestersketch einige Teile der Wohnung von Miss Sophie. Was eine Versicherung dazu sagt.

Butler James sorgt beim Silvester-Klassiker „Dinner for One“ für einen Schaden von 2120 Euro. Teuerster Posten sei das Tigerfell mit Reparaturkosten von rund 2000 Euro, teilte die Allianz in München mit. Zudem sei der Teppich stark ramponiert und die Tischdecke mit Wein- und Speiseflecken übersät.

Der Münchner Versicherungskonzern hat eine fiktive Schadensakte für die Geburtstagsfeier von Miss Sophie erstellt, die seit 1963 die Deutschen am Silvestertag in Sektlaune bringt. „Als Angestellter von Miss Sophie sind die Missgeschicke von Butler James als Eigenschäden der Arbeitgeberin anzusehen und damit nicht versichert“, sagt Allianz-Expertin Mirjana Hasdorf-Achatz. Da sich der Butler während des Menüs mit Sherry, Weißwein, Champagner und Portwein betrinkt, gelte er als Wiederholungstäter. „Da müssten wir natürlich aus versicherungsrechtlicher Sicht überlegen, zu welchen Konditionen wir ihn künftig versichern.“

Das im Jahr 1963 produzierte 18 Minuten dauernde Besäufnis „Dinner for One oder Der 90. Geburtstag“ wird am Silvestertag hauptsächlich von diversen dritten Programmen übertragen. Welche, das lesen Sie hier.

dpa

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