„The Biggest Loser“: Staatsanwaltschaft ermittelt

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Die deutsche Kickboxerin Christine Theiß moderiert die Abnehm-Show "The biggest Loser"

München - Um die Sat.1-Abnehm-Show „The Biggest Loser“ gibt es juristischen Ärger. Eine Kandidatin hatte Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung erstattet.

Das bestätigte die Staatsanwaltschaft München gegenüber unserem Portal. Die Anzeige wegen Freiheitsberaubung richte sich gegen eine natürliche Person. Es handelt sich dabei um keine Person des öffentlichen Lebens - anders ausgedrückt keine prominente oder anderweitig in der Öffentlichkeit stehende Person. Es wurden Ermittlungen eingeleitet.

Die 48-jährige Teilnehmerin der Sat.1-Show hatte Ende 2011 Anzeige erstattet. Sie hatte gegenüber der "Bild"-Zeitung behauptet, von der Produktionsfirma der Sendung daran gehindert worden zu sein, den Drehort in Spanien zu verlassen, um zu ihrem Freund ins Krankenhaus zu fahren.

Ihr Freund habe plötzlich in die Klinik gemusst, sagte sie der Zeitung. „Ich wollte sofort zu ihm, doch ich wurde festgehalten und genötigt. Sonst hätten angeblich Szenen noch mal gedreht werden müssen.“ Die Staatsanwaltschaft München wollte sich nicht zu Details der Anzeige äußern.

Sat.1-Sprecherin Diana Schardt betonte, sie gehe davon aus, dass die Staatsanwaltschaft München die Vorwürfe nach den Ermittlungen „als unbegründet“ fallen lassen werde. „Die Vorwürfe der Kandidatin sind nicht neu.“ Schon 2011 sei Anzeige gegen die Frau erstattet worden - wegen übler Nachrede und Verleumdung. Das Ermittlungsverfahren dazu liege derzeit bei der Staatsanwaltschaft Hannover. Sat.1 strahlt „The Biggest Loser“ derzeit immer sonntags um 17 Uhr aus.

sr/dpa

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