Krimis, Komödien und Oscarpreisträger

Bayerischer Rundfunk präsentiert TV-Konzept für 2017

München - Der Bayerische Rundfunk hat sein Fernsehkonzept für das Jahr 2017 präsentiert. Mit einer bunten Mischung wollen die Verantwortlichen Zuschauer aus alles Altersklassen ansprechen.

Skurriles und Abgründiges aus dem Freistaat - damit will der Bayerische Rundfunk (BR) in diesem Jahr wieder bei den Zuschauern punkten. Bayerische Stoffe seien gern gesehen, sagte Fernsehdirektor Reinhard Scolik am Montag in München bei der Vorstellung der aktuellen Produktionen. Stur, eigenwillig und von derber Herzlichkeit sind die Charaktere etwa in der Krimikomödie „Grießnockerlaffäre“ mit Sebastian Bezzel oder „Kommissar Pascha“, bekannt aus den Romanen von Su Turhan. Auch Klassiker wie die „Tatort“-Teams aus München und Nürnberg sowie Matthias Brandt im „Polizeiruf 110“ sind wieder dabei.

Eigenproduktionen sind in Arbeit

Jenseits von Krimi und Komödie ist der BR an der opulenten Romanverfilmung „Die Puppenspieler“ und an der Filmbiographie „Katharina Luther“ beteiligt, ebenso wie an den neuen Werken von drei Oscarpreisträgern: Michael Haneke bringt die Familiengeschichte „Happy End“ mit Isabelle Huppert ins Kino. Volker Schlöndorff erzählt eine komplizierte Liebesgeschichte in „Rückkehr nach Montauk“ und Florian Henckel von Donnersmarck geht mit dem historischen Thriller „Werk ohne Autor“ an den Start.

Auch Dokumentationen sind gern gesehen

Starke Eindrücke werden auch die Dokumentationen vermitteln. „Bolshoi Babylon“ gibt Einblicke in das berühmte russische Ballett. Und die multimediale Webserie „B12 - Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“ zeigt Menschen, die in einem Rasthaus an der vielbefahrenen Bundesstraße zusammenkommen. Besonders stolz ist der BR auf sein Projekt „24h Bayern“, das einen Tag aus der Perspektive der Menschen im Freistaat erzählt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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