Engelke: „Ladykracher“-Frauen sind "Monster"

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Ob die dicke Onka, die stinknormale Tina, die blonde Ulla und die intellektuelle Swantje: In "Ladykracher" spielt Anke Engelke alle (un-)möglichen Frauentypen 

Berlin - Komikerin Anke Engelke verkörpert in der Sketchreihe „Ladykracher“ viele Frauentypen. Favoritin hat sie dabei keine, sie sieht aber alle ihre Charaktere ziemlich kritisch.

„Eine einzelne herauszupicken, fällt mir schwer, ich betrachte sie als Gesamtheit - als wäre das Ganze so eine Art Wartezimmer zur Frauenhölle. Sind diese Figuren nicht alle irgendwie Monster?“, sagte die 46-Jährige der „Berliner Morgenpost“ (Donnerstagausgabe).

Langweilig wird die Arbeit an der Sketchreihe nicht. „Ich könnte das ein Leben lang machen", sagt sie und gibt auch zu, dass sie gerne Grenzen austestet. „Im Alltag bin ich grundentspannt und finde, eine peinliche Situation schafft man am besten aus der Welt, indem man sie offen thematisiert. Aber wenn ich am Drehset bin, habe ich auch Bock darauf, grenzwertig zu sein, das ist fast zwanghaft.“ Sie provoziere dann gerne solche unangenehmen Situationen, wenn alles kurze erfriere und jeder denke: „Oh Gott, das ist doch jetzt nicht gerade wirklich passiert?“ Dafür sei die Schauspielerei so gut geeignet, einfach mal verbal oder im Spiel Grenzen des Geschmacks zu überschreiten, ohne dass jemand beleidigt sei - „das ist traumhaft.“

Engelke ist derzeit jeweils freitags um 20.15 Uhr auf Sat.1 in neuen „Ladykracher“-Folgen zu sehen.

dapd/dpa

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