Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Kommentar gegen Flüchtlingshetze

Anja Reschke wird angefeindet: "Verbrennt die Alte"

Anja Reschke
+
Anja Reschke bekommt noch immer Zuschauerpost wegen ihres "Tagesthemen"-Kommentars.

Hamburg - Die NDR-Journalistin Anja Reschke hat in den ARD-"Tagesthemen" einen viel beachteten Kommentar gesprochen. Gegen Flüchtlingshass. Dafür hat sie viel Kritik eingesteckt.

Die Kritik an ihrem "Tagesthemen"-Kommentar reiche „von Zuschriften, dass ich vom NDR abgemahnt, gekündigt, vom Hof gejagt werden soll, und endet mit Kommentaren über mich wie 'die Antifa-Nigger-Muslim-Zigeunerhure' oder 'verbrennt die Alte'“, sagte Anja Reschke im Interview mit dem „Tagesspiegel“.

Anscheinend habe sie der Debatte um Flüchtlinge ein Gesicht gegeben. „Da bin ich natürlich jetzt eine wunderbare Projektionsfläche für alle, die wütend sind, nicht klarkommen mit der Situation. Endlich haben sie eine Person, die sie angreifen können“, meinte die Chefin des ARD-Politikmagazins „Panorama“.

Anja Reschke bekommt aber immer noch positives Feedback auf Kommentar

Reschke hatte vor einer Woche in den „Tagesthemen“ mit fremdenfeindlichen Online-Kommentaren abgerechnet und damit eine hitzige Diskussionen im Netz hervorgerufen. Nach wie vor bekomme sie aber auch sehr viele positive Zuschriften.

Auffallend sei, wie wenig Faktenwissen die meisten Kommentatoren hätten, obwohl die meisten Argumente, wie „alle Ausländer sind kriminell“ oder „für die wird mehr getan als für die Deutschen“, jeder faktischen Grundlage entbehrten. Dagegen müsse man argumentieren, Beispiele parat halten und sich gegen rassistische Parolen und Vorurteile wehren. „Das müssen die Medien leisten, das kann aber auch jeder Einzelne tun, in Gesprächen mit Bekannten, im Netz, auf Bürgerversammlungen. Wenn die Mehrheit der Deutschen kein grundlegend negatives Gefühl den Flüchtlingen gegenüber hat, dann muss das auch zum Ausdruck kommen“, forderte Reschke.

Aufregung um Facebook-Post: Video von Anja Reschke gelöscht?

Am Montagvormittag hatte dieser Facebook-Post der Userin Anja Reschke für Aufsehen gesorgt: "Facebook hat unser Video entfernt und zwar mit folgender Begründung: Wir haben den unten stehenden Beitrag entfernt, weil er nicht den Facebook-Gemeinschaftsstandards entspricht." Doch schnell kam raus: Dieser Post war ein Fake und stammte nicht von der echten Anja Reschke.  

Video: Anja Reschkes Kommentar "Dagegen halt - Mund aufmachen"

dpa/sah

Kommentare