Anfang und Abschied: "Polizeiruf 110" mit Hube

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Die Schauspieler Stefanie Stappenbeck und Jörg Hube.

München - Es ist ein Anfang und ein Abschied zugleich: Jörg Hube als Hauptkommissar Friedl Papen in der ARD-Krimiserie "Polizeiruf 110".

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Rund zwei Wochen nach dem Tod des 65-Jährigen hat der Bayerische Rundfunk (BR) am Freitagabend zur Premiere der ersten und gleichzeitig letzten Folge mit dem Schauspieler und Kabarettisten auf dem Filmfest München geladen.

"Klick gemacht" nennt sich der Streifen, in dem Hube seine Stelle als Nachfolger von Jürgen Tauber (Edgar Selge) antritt. Davor verabschieden sich Selge und Michaela May alias Hauptkommissarin Jo Obermaier aus dem Dienst der Fernsehermittler: Obermaier wird in "Endspiel" befördert und Tauber quittiert kurz vor Ende einer nervenaufreibenden und deprimierenden Ermittlung den Dienst. Beide Filme will die ARD im November ausstrahlen.

Während Tauber und Obermaier bei ihren letzten Ermittlungen ins Drogenmillieu eintauchen, muss der neue Kommissar Papen im Umfeld der Bundeswehr ermitteln. Ein Elitesoldat wird vor seinem Haus entführt. Bald gibt es Hinweise, dass die Tat mit einem Attentat auf deutsche Soldaten in Afghanistan ein halbes Jahr vorher zu tun haben könnte, bei dem drei Soldaten getötet wurden. Unterstützt wird Papen von der jungen Soldatin Ulrike Steiger (Stefanie Stappenbeck).

Eigentlich hatte der BR noch weitere Folgen mit Hube und Stappenbeck als Ermittler-Duo geplant. Nach dem Tod Hubes wird Stappenbeck im Herbst für zwei weitere Filme alleine vor der Kamera stehen, bis der Schauspieler Matthias Brandt im kommenden Jahr als Ermittler einsteigt.

dpa

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