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Schrill: Julie Delpys «Lolo - Drei ist einer zu viel»

Julie Delpy als Violette in eienr Szene des Films "Lolo - Drei ist einer zu viel". Foto: The Film/dpa
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Julie Delpy als Violette in eienr Szene des Films «Lolo - Drei ist einer zu viel». Foto: The Film/dpa

Berlin (dpa) - Pariser Arroganz trifft auf provinzielle Bodenständigkeit: Während eines Kurztrips mit ihrer lebenslustigen Freundin Ariane (Karin Viard) in Südfrankreich verliebt sich die neurotische Violette (Julie Delpy) ausgerechnet in den Computer-Nerd Jean-René (Dany Boon).

Als dieser auch noch nach Paris zieht, scheint das Glück trotz aller Gegensätze für die lange nicht nur sexuell frustrierte Violette perfekt. Wäre da nicht ihr verwöhntes Muttersöhnchen Lolo (Vincent Lacoste), das keine auch noch so kriminelle Gelegenheit auslässt, um den Nebenbuhler auszuschalten. Das nimmt teils witzige, aber vor allem groteske Ausmaße an, so dass am Ende eine überdrehte Komödie voller Klischees bleibt.

(Lolo - Drei ist einer zu viel, Frankreich 2015, 100 Min., FSK ab 6, von Julie Delpy, mit Julie Delpy, Dany Boon, Vincent Lacoste, Karin Viard)

Lolo - Drei ist einer zu viel

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