Klare Position

Robert Redford über Trumps "Diktator-ähnliches" Verhalten

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Robert Redford holt aus gegen Präsident Trump. Foto: Andy Kropa/AP/dpa

Der Hollywood-Star ist mehr als besorgt und spricht von einer höchst beunruhigenden Lage in den USA. Er appellierte an seine Landsleute, zum Wohle des Landes und der ganzen Welt, "den Kurs des Desasters" zu ändern.

Los Angeles (dpa) - Hollywood-Star Robert Redford (83) hat mit scharfen Worten gegen Donald Trump ausgeholt und dem US-Präsidenten einen "Diktator-ähnlichen" Angriff auf die amerikanischen Werte vorgeworfen.

"Wir befinden uns in einer Krise, die ich zu meinem Lebzeiten nie erwartet hätte", schrieb der Oscar-Preisträger in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag beim US-Sender NBC News.

Trump bedrohe Werte wie die Pressefreiheit und das Rechtsstaatsprinzip. Die Lage sei "höchst beunruhigend" und die USA würden nun als die "Gespaltenen Staaten von Amerika" angesehen. "Wir haben viel zu verlieren", mahnt der Schauspieler und Regisseur mit Blick auf eine "verkappte Monarchie" unter Trump.

Redford appellierte an die Wähler, zum Wohle des Landes und der ganzen Welt, "den Kurs des Desasters" zu ändern. Dazu blieben nur noch elf Monate Zeit. Die nächste US-Präsidentschaftswahl steht im November 2020 an.

Redford ist ein engagierter Umweltaktivist und Naturschützer. Als Vorzeige-Liberaler bezieht er auch auf der Leinwand oder im Regiestuhl häufig Position. Etwa porträtierte er in dem Polit-Drama "Die Unbestechlichen" (1976) mit Dustin Hoffman die "Watergate"-Journalisten der Washington Post, die den US-Präsidenten Richard Nixon zu Fall brachten.

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