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Staatsempfang fällt aus, Politiker sagen ab

Amoklauf in München trifft auch Bayreuther Festspiele

Das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth. Am 25. Juli beginnen die Wagner-Festspiele 2016.
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Das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth. Am 25. Juli beginnen die Wagner-Festspiele 2016.

Bayreuth - Der Amoklauf in München hat auch Folgen für die Festspiele in Bayreuth: Der Staatsempfang fällt aus, der rote Teppich steht auf der Kippe.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Amoklauf von München den Staatsempfang zum Beginn der Bayreuther Festspiele am Montagabend abgesagt. Dies gebiete der Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen, sagte er am Samstag nach einer Sondersitzung des bayerischen Kabinetts in München. Die Aufführung einer Neuinszenierung der Oper „Parsifal“ von Richard Wagner soll aber stattfinden.

Roter Teppich "geschmacklos"

Den Planungen der Festspielleitung zufolge dürfte jedoch der traditionelle rote Teppich mit Prominenten vor Beginn der Eröffnung abgesagt werden. „Wir plädieren eindeutig dafür, diesen „roten Teppich“ nicht stattfinden zu lassen“, sagte Festspiele-Sprecher Peter Emmerich der Deutschen Presse-Agentur. „Alles andere würden wir als geschmacklos und völlig unpassend empfinden.“ Die Entscheidung liege jedoch bei der Stadt Bayreuth, ergänzte Emmerich.

Die Premiere selbst solle wie geplant stattfinden, sagte der Sprecher. „Der „Parsifal“ ist ein Werk, das eine Friedens- und Versöhnungsbotschaft enthält.“ Regie führt Uwe Eric Laufenberg, Dirigent ist Hartmut Haenchen.

Erste Politiker haben abgesagt

Indessen haben erste Politiker die Teilnahme an der Premiere abgesagt. So kämen Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) und seine Frau nicht nach Bayreuth, teilte sein Sprecher mit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte schon vor Wochen wissen lassen, dass sie dieses Jahr entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit aus terminlichen Gründen nicht zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele kommen wird.

Alle Neuigkeiten und Entwicklungen zum Amoklauf in München erfahren Sie hier.

dpa

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