„Wenn sich das Sterben so anfühlt...“

„Tatort“-Star berichtet von Nahtod-Erfahrung: „Ich sah ein helles Licht“

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Mimi Fiedler (re.) mit ihrer Kollegin Ines Quermann im Gewand von RTLs "Nachtschwestern" - Fiedler hatte selbst im Krankenhaus schon dramatische Momente zu überstehen.

Mimi Fiedler schwieg in der Öffentlichkeit lange über den dramatischsten Tag ihres Lebens. Bis jetzt: Die Tatort-Schauspielerin wäre bei der Geburt ihrer Tochter fast gestorben.

Mimi Fiedler ist erfolgreiche Schauspielerin, Mutter, Autorin und Fotografin. Zehn Jahre lang spielte Fiedler die Kriminaltechnikerin Nika Banovic im Stuttgart-"Tatort" und ab dem 30. April wird sie in der neuen RTL-Serie „Nachtschwestern“ zu sehen sein. Auch privat läuft es gut für die 43-Jährige: Im Januar heiratete sie TV-Produzenten und Sportfunktionär Otto Steiner, mit dem sie seit Oktober 2017 liiert ist.

Doch dass die gebürtige Kroatin vor 17 Jahren nur knapp dem Tod entkam, das wusste bisher kaum jemand. Wie Mimi Fidler in einem Interview mit der Bild am Sonntag erzählte, war sie beinahe bei der Geburt ihrer Tochter gestorben. 

Komplikationen bei der Geburt ihrer Tochter: Mimi Fiedler entkam nur knapp dem Tod

Während der Geburt habe sie eine Periduralanästhesie bekommen, die dafür sorgen sollte, dass sie vom Schmerz der Geburt kaum etwas mitbekommt. Doch weil die Betäubung bei der heute 43 Jahre alten Mimin nicht wirken wollte, habe der Anästhesist „mehrere Spritzen nachgeschossen – bis mein Körper irgendwann gesagt hat: Adios amigos!“ Fiedler erklärte dies in dem Interview mit den Worten, sie „gehöre zu den Menschen, die bestimmte Arzneimittel nicht oder nur extrem langsam verstoffwechseln.“

Mimi Fiedler hatte Nahtod-Erfahrung: „Ich sah mein Leben wie einen Film vor mir“

Fiedler habe ein starkes Kribbeln gespürt und sich gefühlt, als würde sie über ihrem Körper schweben, „ehe mich ein sanfter Sog wegzog“, so die Schauspielerin. Auch das helle Licht, von dem viele Menschen reden, die eine Nahtod-Erfahrung hatten, habe sie gesehen. „Und ich sah mein Leben wie einen Film vor mir ablaufen. Es stimmt also, was so viele darüber erzählen. Ich befand mich währenddessen in einem unbeschreiblichen Glückszustand. Es war das schönste Gefühl, das ich je erlebt habe. Wenn sich das Sterben so anfühlt, muss man wirklich keine Angst davor haben“, erzählt sie weiter. 

Dass sie überlebte, erklärt Mimi Fiedler folgendermaßen: „Ich wusste: Wenn ich jetzt sterbe, stirbt auch das Baby in mir.“ Heute ist ihre Tochter Ava (17) eine junge, hübsche Frau. Gemeinsam mit ihrer Mutter war Ava bereits auf dem einen oder anderen roten Teppich zu sehen.

sp

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