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Erschütternd und aufrüttelnd: Berlinale-Gewinner «Seefeuer»

Alltag auf der italienischen Insel Lampedusa Foto: 21 Uno Film/Weltkino Filmverleih
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Alltag auf der italienischen Insel Lampedusa Foto: 21 Uno Film/Weltkino Filmverleih

Berlin (dpa) - Dieser Film zwingt die Zuschauer, genau hinzusehen. Der italienische Berlinale-Gewinner «Seefeuer» handelt vom Flüchtlingssterben im Mittelmeer.

In einer Mischung aus Dokumentation und inszeniert wirkenden Szenen erzählt Regisseur Gianfranco Rosi vom Alltag auf der italienischen Insel Lampedusa, die seit Jahren Ziel von Bootsflüchtlingen aus Afrika und anderen Ländern ist.

Rosi, der 2013 für «Das andere Rom» den ersten Goldenen Löwen der Filmfestspiele Venedig für einen Dokumentarfilm gewann, erzählt aus zwei Blickwinkeln: Auf See geht es um das Sterben der Bootsflüchtlinge und die oft vergebliche Arbeit der Retter, an Land dreht sich alles um das Erleben eines 12-jährigen Inselbewohners.

Seefeuer, Italien/Frankreich 2016, 109 Min., FSK ab 12, von Gianfranco Rosi

Seefeuer

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