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Von wegen retro

Carolin Kebekus findet Chancenungleichheit unsexy

Carolin Kebekus 2015 bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum. Foto: Henning Kaiser
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Carolin Kebekus 2015 bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum.

Berlin - Die Ziele der Frauenbewegung sind aus Sicht der Komikerin Carolin Kebekus (35, «PussyTerror TV») nach wie vor aktuell.

«Manchmal sagen mir Leute, Feminismus sei total retro und unsexy. Die frage ich dann immer: Wisst ihr, was unsexy ist? Dass Frauen nirgendwo auf der Welt die gleichen Chancen haben wie Männer - nirgends», wird Kebekus von der Entwicklungshilfe-Organisation One zitiert. Das gelte für Deutschland und erst recht für die ärmsten Länder der Welt.

Kebekus gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs, den One am Montag veröffentlichen wollte. Darin fordern Prominente wie U2-Sänger und One-Mitbegründer Bono, dass Frauen und Mädchen bei der internationalen Armutsbekämpfung in den Mittelpunkt rücken. An diesem Dienstag ist der Internationale Frauentag, an dem weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen fordern.

Carolin Kebekus und die Minions

dpa

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