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Filimon Abraham schnellster deutscher Läufer in Dublin

Tolles Rennen beendet er auf Platz 14

Filimion Abraham bei der Cross EM in Dublin
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Filimion Abraham bei der Cross EM in Dublin

Teisendorf - Allein die Teilnahme im Team des Deutschen Leichtathletikverbandes an den Crosslauf Europameisterschaften im irischen Dublin sollte für Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel/Teisendorf) zum Highlight seiner bisherigen Läuferkarriere werden. Völlig überraschend war jedoch sein Abschneiden gegen die starke europäische Langstreckenelite auf der schweren 10-Kilometer-Strecke.

Wegen des schnellen Rennbeginns war es für Abraham auf der ersten Runde des Kurses noch schwer sich im Feld zu behaupten. Doch schon bald suchte er den Weg nach vorne und zeigte sich auch mal neben den Topläufern Jakob Ingebrigtsen (Norwegen) und Aras Kaya (Türkei), sowie dem Vorjahressieger Jimmy Gressier (Frankreich). Das Hauptfeld zog sich immer mehr in die Länge, doch Abraham hielt zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) immer Kontakt zur Spitze. Nach Streckenhälfte bildete sich ein Führungsquartett in dem auch noch der Italiener Chrippa mitlief. Der konnte aber die letzte Tempoverschärfung von Igebrigtsen und Kaya nicht mehr mitgehen und stieg aus.

Trotz Magenproblemen hielt sich Abraham in einer Verfolgergruppe und legte damit den Grundstein seiner guten Platzierung. Zuletzt konnte er auch noch den ebenfalls in Eritrea gebürtigen Mannschaftskollegen und letztjährigen fünften, Samuel Fitwi, abhängen der sich eigentlich Medaillenchangen ausgerechnet hatte.

Sieger Ingebrigtsen war am Ende in 30:15 Minuten ungefährdet und schüttelte auch noch seinen in Kenia geborenen ärgsten Widersacher Kaya ab. Abraham lief mit einem Rückstand von lediglich 52 Sekunden hinter dem Sieger auf Rang 14 ein und war damit bester deutscher Läufer. „Ein Platz unter den Top-Ten wäre ohne meine Magenprobleme vielleicht möglich gewesen“, so Abraham nach seiner Rückkehr, „aber dass es so gut lief und ich meine Mannschaftskollegen alle schlagen konnte, damit habe ich nicht gerechnet“.

Im Frauenrennen über 8000 Meter überzeugte Alina Reh (SCC Berlin) mit der Bronzemedaille im Einzel und Platz zwei des DLV Teams in der Mannschaftswertung.

Pressemitteilung LG Festina Rupertiwinkel

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