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Wieder Finale, wieder Saarlouis

Wasserburg/Saarlouis - Zum dritten Mal in Folge lautet das Finale um die deutsche Damenbasketballmeisterschaft: Wasserburg gegen Saarlouis.

Nachdem beide Teams dabei je einen Titel einfahren konnten (Wasserburg 2008, Saarlouis 2009), wird es nach der diesjährigen best-of-five-Serie in der Finalstatistik einen Führenden geben. Derlei Statistiken interessieren die beiden Coaches sicher keine Spur, wenn es ab Freitag, 20 Uhr, zur Sache geht.

René Spandauw und Hans Brei kennen sich und die gegnerischen Teams aus beinahe unzähligen Duellen in- und auswendig. „Wir haben beide unsere Philosophien und die werden sich im Finale sicher nicht großartig ändern“, unkt der Wasserburger Coach. „Wer sein System besser spielt, wer dabei weniger Fehler macht, wird wohl den Titel holen.“

Ballverluste vermeiden und gut verteidigen, darauf legt der fünffache Meistermacher im Training gerade besonderen Wert. Es sind Kleinigkeiten, die vermutlich den Unterschied ausmachen werden. Und in einer Serie über möglicherweise fünf Partien kommt es auf die kleinsten Kleinigkeiten an – jedem Rebound hinterher gehen, unter dem Korb ausblocken.

Genauso wichtig sind die Kleinigkeiten in der Offensive – Freiwürfe treffen, die freie Mitspielerin finden, nur hochprozentige Würfe nehmen, usw. Wasserburg hat natürlich das Handicap, in einem fünften Spiel auswärts antreten zu müssen. Das bedeutet, ein Sieg in der Saarlouiser Stadtgartenhalle ist Pflicht, um den Titel ein sechstes Mal an den Inn zu holen. „Letztes Jahr haben wir in Spiel fünf dort verloren, deshalb wäre es natürlich sehr schön, diesmal in einem finalen Finale dort zu gewinnen“, meint Brei.

Am schönsten wäre ein Titelgewinn natürlich zuhause, vor den eigenen treuen Fans. Gegen Saarlouis, den Europapokalhalbfinalisten, die derzeit dominierende Mannschaft in Deutschland, braucht Wasserburg eine Glanzleistung in allen Mannschaftsteilen. Einen Ausfall kann man sich gegen den sehr homogenen, kampfstarken und unermüdlich anrennenden Titelverteidiger nicht erlauben.

Angeführt wird Saarlouis von der tschechischen Nationalspielerin Petra Manakova (14,1 Punkte), den US-Girls Tyresa Smith (11 Punkte, 7,2 Rebounds) und Candyce Bingham (10 Punkte, 6,2 Rebounds) sowie natürlich der von Eurobasket zur wertvollsten Spielerin der Saison erkorenen deutschen Nationalspielerin Romy Bär (13,6 Punkte, 6,4 Rebounds). „Sie ist ihr Geld wert, das hat sie im Pokalfinale eindrucksvoll bewiesen“, lobt Brei. „In den wichtigen Momenten hat sie Verantwortung übernommen und die entscheidenden Punkte gemacht. Das zeichnet eine herausragende Spielerin aus.“ Diese eine überragende Spielerin hat der Vizemeister derzeit nicht. Aber eine Mannschaft, in der viele den Unterschied ausmachen können.

Im Viertelfinale war Ashley Hayes die auffallendste Spielerin, das Halbfinale entschieden dann Jana Furková und Rebecca Thoresen. Und Doro Richter ist seit Wochen konstant stark. Diese Ausgeglichenheit muss der Schlüssel zum sechsten Titel sein. „Wir brauchen konstant gute Leistungen der ganzen Mannschaft, in Abwehr und Angriff“, fordert Brei. Svenja Brunckhorst ist nach der Magen-Darm-Grippe übrigens wieder an Bord.

Florian Danner für den TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa

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