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Basketball-Manager Bruch hört auf

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Jochen Bruch hört als Manager des TSV Wasserburg am Saisonende auf.

Wasserburg - Bei den Basketball-Damen des TSV Wasserburg gibt es zum Ende der laufenden Saison Veränderungen in der Führungsetage. Jochen Bruch wird seine Ämter niederlegen.

Jochen Bruch gehört als Manager seit einem Jahrzehnt zum festen Inventar der erfolgreichen Basketball-Damen vom TSV Wasserburg. Am Ende dieser Saison wird er sein Amt niederlegen. Im Gespräch mit der Sportredaktion erläutert Bruch die Gründe dafür, blickt zurück auf die erfolgreiche Zeit und voraus auf die anstehenden Play-offs.

Sie haben Ihren Rücktritt zum Saisonende bekanntgegeben. Was sind die Beweggründe?

Alles hat seine Zeit und zehn Jahre als Manager waren mit dem Gewinn der fünf deutschen Meisterschaften und der drei Pokalsiege eine überaus schöne und erfolgreiche Zeit, die ich um nichts missen möchte. Aber jetzt bin ich etwas müde und meine Frau und ich wollen noch einige größere Reisen machen, solange wir noch können. Deshalb lege ich meine Ämter als Zweiter Abteilungsleiter und Manager zum Ende der Saison nieder.

Ist der Abgang schon länger geplant gewesen?

Wir haben vor knapp zwei Jahren mit unseren Hauptsponsoren zusammengesessen, um sicherzustellen, dass Damen-Basketball auf hohem Niveau in Wasserburg langfristig Bestand hat. Damals wurde entschieden, dass der Wechsel sukzessive erfolgen soll. Das heißt, Ende der Saison scheidet der Erste aus dem Führungstrio aus. Da ich der Älteste bin, ist es normal, dass ich den Anfang mache.

Wie geht's weiter?

Leider haben wir noch keinen Nachfolger gefunden, aber es sind ja noch zwei bis drei Monate Zeit und ich gehe davon aus, dass sich ein Wasserburger findet, der Gaby und Hansi Brei unterstützt. Ich übergebe meinem Nachfolger eine finanziell gesunde Abteilung. Es ist mir sogar gelungen, im Laufe der Jahre einen Juliusturm aufzubauen, um zusätzliche Ausgaben leisten zu können. Ich selbst bleibe natürlich ein Fan und Förderer der Mannschaft und bin ja nicht aus der Welt.

Wie lautet Ihr persönliches Fazit?

Ich bin stolz, dass ich in dieser Zeit meinen Beitrag leisten durfte, Damen-Basketball auf höchstem Niveau in Wasserburg zu etablieren und damit auch Gaby und Hansi Brei in ihrem Lebenswerk zu unterstützen. Mein Dank gilt den Sponsoren, die mir über viele Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben, der Stadt, die immer ein offenes Ohr für unsere Probleme hatte, und natürlich den Fans, die so zahlreich die Mannschaft unterstützt haben. Nicht zuletzt danke ich natürlich dem Team, das durch seinen Charakter und Einsatz die Erfolge sichergestellt hat. Wenn uns nun noch der Gewinn der deutschen Meisterschaft 2010 gelingen würde, betrachte ich das als das schönste Geschenk der Mannschaft und der Abschied wäre perfekt.

Wie stehen die Chancen dafür?

Unsere Mannschaft hat zuletzt in den zwei Pokaltagen hervorragende Spiele abgeliefert. Im Endspiel war die Mannschaft 37 Minuten lang mehr als ebenbürtig; leider wurde der Sieg nicht durch die bessere Mannschaft bestimmt, sondern durch äußere Einflüsse. Wir haben bewiesen, dass wir mit jeder Mannschaft in Deutschland mithalten können. Voraussetzung dafür ist aber, dass man hochkonzentriert ans Werk geht und jede Spielerin in den nächsten Wochen ihre Einzelinteressen zurückschraubt und sich voll auf Basketball konzentriert. Wenn wir alle noch einen Schritt enger zusammenrücken, dann ist der Gewinn der deutschen Meisterschaft keine Utopie.

Interview: Neumeier (Oberbayerisches Seite)

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