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Wasserburg wieder im Finale!

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Jana Furkova erzielte in Freiburg 14 Punkte.

Freiburg - Der TSV Wasserburg hat das nächste Finale erreicht. Mit einem 65:48 (34:29)-Triumph bei den Eisvögeln Freiburg entschied das Team von Trainer Hans Brei die Play-Off-Serie vorzeitig mit 2:0 für sich.

Im Finale (Best-of-five) kommt es zum Vorjahresduell mit Titelverteidiger Saarlouis, der sich ebenfalls in nur zwei Partien gegen Marburg durchsetzte. Spiel eins ist am nächsten Freitag im Saarland, das erste Heimspiel hat Wasserburg am Sonntag, 25.4., 16.30 Uhr. „Eine großartige Leistung der Mannschaft. Wir haben von Minute zu Minute taktisch cleverer gespielt und am Ende hatten wir die besseren Nerven, waren einfach cooler“, jubelte Brei nach dem achten Finaleinzug in Serie. „Ab Freitag können wir der Saison die Krone aufsetzen aber jetzt genießen wir erst mal den Erfolg.“

Das Endergebnis aus Freiburg sieht deutlich aus, doch bis Mitte des Schlussviertels stand das Match auf des Messers Schneide. Wasserburg musste auf Svenja Brunckhorst verzichten. Die 18-jährige bekam wegen einer Magen-Darm-Grippe kein grünes Licht vom Arzt und hütete das Bett. Denkbar ungünstig war bereits die Anreise, denn die Gäste standen zwischen München und Stuttgart ständig im Stau und kamen erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn im Breisgau an. Als Ashley Hayes und Doro Richter dann nach wenigen Minuten bereits zwei Fouls hatten, bahnte sich großes Unheil an. Letztere sollte eigentlich Diana Pop als Aufbauspielerin entlasten, doch sie nahm frühzeitig neben ihrer amerikanischen Mannschaftskollegin auf der Bank Platz. Vor allem Hayes, die bisherige Topscorerin in den Play-Offs, fand anschließend nie richtig in die Partie.

Brei stellte mangels Flügelspielerinnen jetzt drei Centerinnen gleichzeitig aufs Parkett. Sein Team hielt das Match trotzdem offen. Bis Ende der ersten Halbzeit war es ein zähes Ringen um die ständig wechselnde Führung. Beide Teams waren anfangs sehr konzentriert im Spielaufbau, wollten Fehler und daraus resultierende schnelle Punkte für den Gegner um jeden Preis vermeiden. Ein Korbleger mit anschließendem Bonusfreiwurf von Doro Richter leitete einen 7:2-Schlussspurt der Gäste ein, die sich so zur Pause die bis dato höchste Führung erspielten.

Nach dem Wechsel war die schnell wieder weg. Einige Ballverluste und Fehlwürfe später war Freiburg wieder dran (36:35/23. Minute) Dann münzte der Vizemeister ein unsportliches Foul der erneut starken Mirna Paunovic (15 Punkte, 8 Rebounds) in vier Punkte um – 40:35 (24.). Hüben wie drüben stand die Verteidigung bombensicher und ließ kaum einen Wurf zu und wenn doch, wurden Fahrkarten en masse geschossen. Am Ende des Durchgangs sorgten Jana Furková und Rebecca Thoresen aber für die erste deutlichere Führung der Gäste (49:41). Mehr als vier Minuten tat sich auf der Anzeigentafel dann erst mal so gut wie nichts (51:43), die Defensivreihen bestimmten weiter die Partie. Als Charmaine Callahan einen Dreier für die Gastgeberinnen versenkte, witterten die Fans in der ausverkauften Halle nochmals Morgenluft. Doch der Konter von Furková aus der Distanz nahm Freiburg allen Wind aus den Segeln. Wasserburg netzte prompt die nächsten vier Angriffe ein, Freiburg gelang in diesen 100 Sekunden nichts – es stand 63:46 und das Halbfinale war gut drei Minuten vor Ende entschieden.

Es spielten: Jana Furkova (14 Punkte), Rebecca Thoresen (13), Tamara Tatham (13), Diana Pop (6), Verena Stürmlinger (6), Dorothea Richter (5), Katharina Kühn (4), Mirjiam Unger (2) und Ashley Hayes (2).

Florian Danner (TSV Wasserburg)

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