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Wasserburg: Vizemeister kann alles klar machen

Wasserburg - Am kommenden Samstag fährt der TSV Wasserburg zum dritten Finale um die deutsche Damenbasketballmeisterschaft.

 Mit einer 2:0-Führung im Rücken kann der Vizemeister ab 15 Uhr in der Stadtgartenhalle alles klar machen, Gastgeber und Titelverteidiger Saarlouis kämpft dagegen um seine letzte Chance. „Wir wollen lieber heute als morgen den Titel zurückholen“, macht Wasserburgs Coach Hans Brei deutlich. „Deshalb spielen wir am Samstag ganz klar auf Sieg. Es ist einfach zu gefährlich, Saarlouis in die Serie zurückkommen zu lassen.“ Außerdem sind die Vorzeichen so gut wie lange nicht mehr. Wasserburg strotzt vor Selbstvertrauen, Saarlouis dagegen ist schwer angeschlagen. Zwei so bedeutende Niederlagen in Folge hat das Team von René Spandauw seit der Finalserie 2008 nicht mehr kassiert, als Wasserburg nach einer Heimniederlage in Spiel eins sofort zurückschlug und die folgenden drei Finalpartien für sich entschied. „Saarlouis wird sich vermutlich darauf besinnen, was sie das ganze Jahr über so stark gemacht hat: knallharte Verteidigung, schnelles, direktes Spiel in der Offensive und die Überlegenheit am Korb. Wir müssen uns auf einen Kampf um jeden Ball und um jeden Zentimeter Boden einstellen“, meint Brei.

Dass sein Team gelernt hat, dagegen zu halten, sich zu wehren und selbst physisch präsent zu sein, haben die ersten beiden Finalspiele gezeigt. Saarlouis hatte zwar die Lufthoheit, allerdings mussten Petra Manaková, Kelly Brugman, Tyresa Smith, Candyce Bingham und Romy Bär hart für beinahe jeden Punkt arbeiten, da Wasserburg die Wege zum Korb klug zugestellt hatte. Nur die Reboundarbeit war phasenweise schlampig, 18 Offensivrebounds wie in Spiel zwei „werden wir nicht noch mal siegreich überstehen“, warnt der Coach. Ansonsten war er mit der Leistung seiner Truppe aber sehr zufrieden, die „Leistungssteigerung in den Play-Offs ist deutlich erkennbar. Alle haben erkannt, dass wir nur als Team Erfolg haben können. Und das Vertrauen in unser Spiel, in unsere Taktik, ist von Sieg zu Sieg gestiegen.“

Beste Voraussetzungen also für ein unbeschwertes aber erfolgreiches Gastspiel im Saarland, zu dem sich auch ein Bus rot-weißer Fans aufmachen wird. Schließlich wollen auch die treuesten der treuen dabei sein, falls es am Samstag schon was werden sollte mit dem sechsten Titel in sieben Jahren.

Pressemeldung TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © PA

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