Basketballdamen II mit Niederlage in die Pause

Wasserburg unterliegt den Rhein-Main Baskets

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 Katja Munck erreichte ein Double-Double

Wasserburg - Am Ende fehlten zwei Punkte, um den siebten Saisonsieg einfahren zu können: Mit 51:53 (29:29) unterlag die zweite Damenmannschaft des TSV Wasserburg bei den Rhein-Main Baskets in einer spannenden Partie.

Mit einer ausgeglichenen Bilanz vonsechs Siegen und sechs Niederlagen beschließt der Aufsteiger vom Inn das Jahr 2015 auf einem guten sechsten Platz in der 2. Bundesliga.

Nach einem 7:2-Start der Gäste in die Partie konnten die Rhein-Main Baskets schnell wieder ausgleichen und es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit 29:29 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Wasserburgerinnen den ersten Punkt, doch dann dauerte es aufgrund von aggressiver Verteidigungsleistungen und beinahe ängstlichem Auftreten im Angriff auf beiden Seiten beinahe sieben Minuten bis die nächsten Körbe fielen. Insgesamt waren die Baskets mit zehn Punkten in einem äußerst korbarmen dritten Viertel um einiges erfolgreicher als die Innstädterinnen, die in dieser Phase nur magere vier Zähler erzielen konnten.

„Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, so Coach Wanda Guyton, die mit ansehen musste, wie Rhein-Main auch im letzten Spielabschnitt die effektivere Mannschaft war und zwischenzeitlich auf zehn Punkte davonziehen konnte. Vier Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand 40:49. Doch dann ging ein Ruck durch das Gästeteam und unter anderem durch den ersten und einzigen verwandelten Dreier konnte das Spiel nochmal ausgeglichen werden.

Doch wieder erspielte sich der Gegner die Führung (49:53) und die letzten Angriffsbemühungen reichten nicht, um die 51:53-Niederlage zu vermeiden.

„Wir hätten hier einen wichtigen Sieg holen können, aber dazu hätten alle meine Spielerinnen hellwach und konzentriert sein müssen“ bedauerte Guyton, nach einer kämpferischen Leistung, die die Chancen auf einen Erfolg bis zum Ende aufrechterhielt:„Letztendlich haben wir uns aber zu viele Unkonzentriertheiten geleistet.“ So konnten die Wasserburgerinnen ihre zahlreichen Ballgewinne zwar in Schnellangriffe ummünzen, die dadurch entstehenden Überzahlsituationen aber nicht konsequent verwerten. Zudem leisteten sie sich 22 Ballverluste und ein technisches Foul.„Vier bis fünf gut durchgespielte Angriffe in der zweiten Halbzeit hätten wahrscheinlich ausgereicht, um das Spiel zu gewinnen“, haderte die Wasserburger Trainerin nach dieser ärgerlichen Niederlage: „Aber wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen. Das Team bedankt sich für die bisherige Unterstützung der Fans und wünscht allen erholsame Feiertage.“

Es spielten: Karin Bayerl (3 Rebounds), Vicky Luthardt (2 Punkte), Lisa Lutz, Katja Munck (11 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals), Tiffany Porter-Talbert (16 Punkte, 14 Rebounds, 3 Assists, 8 Steals), Annika Rotter, Tati Stemmer (5 Punkte), Rebecca Thoresen (5 Punkte, 4 Rebounds, 4

Assists), Sara Vujacic (10 Punkte) und Miri Zeller (2 Punkte).

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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