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TSV Wasserburg stürzt den Meister!

OVB
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Voller Einsatz von Katharina Kühn (rechts).

Wasserburg - Mit einer ganz starken Vorstellung hat der TSV Wasserburg den Saarlouis Royals die erste Saisonniederlage in der Damen-Basketball-Bundesliga zugefügt.

Wasserburg siegte in der Höhle des Löwen, der Saarlouiser Stadtgartenhalle, völlig verdient mit 76:63 (36:30).

"Wir sind sehr stolz auf die Mannschaft, alle Spielerinnen haben offensiv und defensiv ihre Aufgaben von Anfang an sehr gut erledigt, wir haben über die ganzen 40 Minuten das Tempo diktiert", lobte Trainerin Wanda Guyton. Kollege Hans Brei fügte hinzu: "Es war ein begeisternder Kampf, der mit der konsequenten Verteidigung begann und in den vielen Schnellangriffen seine Höhepunkte hatte."

Wasserburg fand sehr gut in die Partie: Carlene Hightower netzte den ersten Dreier ein und die Defensive stand ordentlich gegen die gefürchtete Saarlouiser Offensive. Allerdings wusste sich Wasserburg anfangs oft nur mit Fouls zu helfen, so dass nach dreieinhalb Minuten bereits fünf Teamfouls auf der Tafel standen. Trotzdem erhöhte der Vizemeister von 7:7 (4. Minute) auf 16:7 (8.) dank solider Verteidigungsarbeit und guter Quote im Angriff. Als Tiffany Porter-Talbert mit der Schlusssirene des Viertels einen Dreier versenkte, bedeutete das eine deutliche 20:9-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Gäste immer einen kleinen Vorsprung. Saarlouis reboundete deutlich aggressiver (10:19 in Halbzeit eins) und erarbeitete sich oft zweite oder gar dritte Wurfchancen. Als der deutsche Meister aber zweimal in Folge nicht traf, Wasserburg sich den Rebound griff und vorne seine Chancen nutzte, war die Führung wieder zweistellig (32:20/16.). Doch Katharina Kühn und Sequoia Holmes kassierten kurz hintereinander jeweils das dritte Foul und nahmen vorübergehend auf der Bank Platz. Damit waren die Gäste ihrer beiden effektivsten Rebounderinnen beraubt. Saarlouis nutzte das umgehend. Tyresa Smith (21 Punkte) und Stina Barnert mit einem seltenen Schnellangriff brachten den deutschen Meister bis zur Pause wieder in Schlagdistanz.

Nach dem Wechsel punkteten erst mal nur die Gäste in Person von Sequoia Holmes. Wasserburg zog auf 43:30 (24.) davon und ließ vor allem in der Verteidigung keinen Deut nach. Die Wege zum Korb blieben für die Gastgeberinnen verstellt, aus der Distanz traf Saarlouis kaum etwas. Im Rebound arbeiteten die Gäste jetzt besser als in der ersten Hälfte, machte aber noch zu wenig aus ihren Fast-Break-Chancen. Trotzdem ging es mit einer komfortablen 58:41-Führung ins letzte Viertel.

Saarlouis punktete dort zunächst mit Zug zum Korb in jedem Angriff, auf der Gegenseite war Wasserburg zu zaghaft. So schmolz der Vorsprung auf 64:55 (35.), ehe die Gäste auf die altbewährte Zonenverteidigung umstellten. Das wirkte, denn Saarlouis schoss von draußen nur mehr Fahrkarten. Als Holmes einen Dreier zum 70:55 traf (37.), war das Spitzenspiel endgültig gelaufen. "Die englischen Wochen mit CEWL und Bundesliga zahlen sich langsam aus", meinte Guyton anschließend. "Wir finden als Team immer mehr zusammen und sind es gewohnt, hart verteidigt zu werden und selbst hart zu verteidigen."

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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