Souveräner Sieg beim Schlusslicht

+
Rebecca Thoresen erzielte 16 Punkte.

Wasserburg - Der TSV Wasserburg bleibt Marburg dicht auf den Fersen. Der Vizemeister siegte am Sonntag bei Schlusslicht Chemnitz ungefährdet mit 94:82 (53:43).

Marburg triumphierte in Freiburg und verteidigte damit seinen knappen Vorsprung in der Bundesligatabelle vor dem Team von Wanda Guyton und Hans Brei.


Die beiden waren von der Vorstellung ihrer Mannschaft in Chemnitz sehr angetan. Von Beginn an diktierten die Gäste das Geschehen, hatten Tempo und Gegner stets unter Kontrolle und erspielte sich früh eine zweistellige Führung. Von 8:8 (4. Minute) setzte sich der Vizemeister mit einem 14:0-Lauf auf 22:8 ab (7.). In der Folge wollte Wasserburg den Vorsprung nur mehr verwalten, was misslang. Chemnitz verkürzte bis zur Pause auf zehn Zähler. „Das einzige, was ich unserer Mannschaft ankreiden muss, ist dass sie wieder zweimal einen deutlichen Vorsprung nicht behaupten konnte. Chemnitz hat in diesen Phasen alles auf eine Karte gesetzt und wir haben nicht konsequent und konzentriert genug gespielt. Vor allem in der Defensive waren wir zu weit weg von unseren Gegenspielerinnen.“ So durfte sich Melissa Jeltema ein ums andere mal unter dem Wasserburger Korb in Szene setzen (18 Punkte).

Deshalb waren auch eine 67:50-Führung (25.) und selbst ein 82:67 (33.) noch nicht die Entscheidung. Die Gäste trafen einige Würfe nicht, Chemnitz dagegen punktete in beinahe jedem Angriff. Bei 84:77 (38.) übernahm dann Jezabel Ohanian Verantwortung und sorgte mit einem Dreier für die Entscheidung. Die Flügelspielerin verdiente sich ebenso wie Centerin Jessica Höötmann ein Sonderlob für ihre engagierte und beinahe fehlerlose Leistung.


Am nächsten Sonntag, 16 Uhr, empfängt Wasserburg den Tabellenvierten Donau-Ries zum Spitzenspiel und bayerischen Derby.

Es spielten: Tiffany Porter-Talbert (24 Punkte), Sequoia Holmes (20), Rebecca Thoresen (16), Jessica Höötmann (12), Jezabel Ohanian (9), Jana Furková (9), Diana Pop (2), Svenja Brunckhorst (2), Katharina Kühn, Verena Stürmlinger und Mirijam Unger.

Quelle: rosenheim24.de

Kommentare