Wasserburg ist im Halbfinale

+
Sequoia Holmes auf dem Weg zum Korb.

Wasserburg - Der TSV Wasserburg hat das erste Saisonziel erreicht. Mit einem deutlichen 92:73-Sieg hat sich der dreimalige Pokalsieger der Damen erneut für das Halbfinale in diesem Wettbewerb qualifiziert.

700 Fans in der Badria-Halle sahen ein spannendes und sehr kampfbetontes Viertelfinale, in dem beide Teams nach einem zähen Start phasenweise sehr guten Basketball boten. "Nach zwei Wochen Pause war es eine sehr gute Partie, ein sehr wichtiger Sieg gegen eine starke Mannschaft, die uns das Leben sehr schwer gemacht hat", meinte Trainerin Wanda Guyton anschließend. "Die kleinen Dinge wie Rebounds und Ballgewinne haben heute den Unterschied gemacht. Und wir haben sehr, sehr mannschaftsdienlich gespielt." 22 Assists bei 32 Korberfolgen unterstreichen diese Aussage Guytons - und es hätten eigentlich deutlich mehr Assists sein müssen, denn so mancher "einfacher" Korbleger wurde neben den Ring gesetzt. Der Rost der Feiertage war erst nach der Pause abgekratzt. Offensive und Defensive funktionierten jetzt sehr gut. Mit kleinen Zwischenspurts - 7:0, 6:1, 9:4 - entschied Wasserburg die Partie dann schneller als es die erste Hälfte vermuten ließ. "Dass wir nach der Pause unsere Chancen genutzt und getroffen haben war entscheidend. Mit viel Geduld haben wir unsere Angriffe gut ausgespielt. Und die Verteidigung hat immer funktioniert, egal ob Mann- oder Zonenverteidigung", lobte die Trainerin.


Die starke Tiffany Porter-Talbert (rechts) und Sequoia Holmes blocken erfolgreich.

Das war gegen die Rhein-Main Baskets auch von Nöten, denn die Gäste nutzten beinahe jede Chance, die sich ihnen bot. Am Ende trafen die Gäste (48 Prozent) besser Wasserburg (42 Prozent). Doch die Reboundüberlegenheit der Gastgeberinnen (51:31), bei denen Centerin Katharina Kühn wegen einer Grippe nur fünf Minuten spielte, mit 25 Offensivrebounds verschaffte den rot-weißen viel mehr Ballbesitz und deutlich mehr Wurfgelegenheiten. Vor allem Tiffany Porter-Talbert beeindruckte mit zwölf (!) gefangenen Abprallern am gegnerischen Brett, so viele hatte zuletzt Wanda Guyton. "Sie war unglaublich", lobte dann auch die einstige Reboundkönigin. "Aber die gesamte Mannschaft hat keinen Ball verloren gegeben, egal ob beim Rebound oder wenn freie Bälle über's Feld gehüpft sind. Meistens haben wir die Kugel bekommen." So half den Gästen an diesem Nachmittag auch keine außergewöhnliche Dreierquote (6/11 - 55 Prozent) und keine exzellenten 57 Prozent (19/33) unter dem Korb. "Für heute bin ich sehr zufrieden, doch wir haben noch viel Arbeit vor uns. Die kommenden Woche wird wieder intensiv trainiert", kündigte Guyton an.

Es spielten: Sequoia Holmes (23 Punkte), Rebecca Thoresen (19), Tiffany Porter-Talbert (16), Jana Furková (10), Jezabel Ohanian (9), Jessica Höötmann (6), Diana Pop (6), Svenja Brunckhorst (3), Katharina Kühn, Verena Stürmlinger und Mirijam Unger.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Kommentare