Wasserburg muss siegen

+
Krystal Vaughn

Wasserburg - Nur 48 Stunden nach dem schwer erkämpften Heimsieg gegen Oberhausen muss der TSV Wasserburg wieder aufs Parkett.

In der Central European Woman League (CEWL) kämpft der deutsche Meister am Dienstag, 18 Uhr, um den Einzug ins Final Four. Dazu muss im Nachholspiel bei VS Prag gewonnen werden.


Angesichts des Hinspielergebnisses (79:53) scheint dies eine einfache Angelegenheit, doch die Erfahrungen vergangene Woche bei Slovanka MB macht das Wasserburger Trainerduo etwas skeptisch. 50 Kilometer nördlich der tschechischen Hauptstadt fühlte sich der deutsche Meister bei der 75:76-Pleite etwas verschaukelt von den einheimischen Schiedsrichtern und monierte dies auch beim tschechischen Verband. Doch dass sich schon diesen Dienstag an der Qualität der Schiedsrichter etwas groß ändert, erwartet niemand. "Wir werden vermutlich fünf gegen sechs spielen müssen", unkt Hans Brei. Trotzdem hat Wasserburg genügend Qualität, um gegen Prag zu bestehen und den nötigen Sieg für den Final Four-Einzug einzufahren. Die Endrunde wird Ende Januar stattfinden - Wasserburg würde diese gerne ausrichten und hätte wohl gute Chancen den Zuschlag zu bekommen.

Wie im Hinspiel gegen Prag zu beobachten war, läuft bei den Tschechinnen beinahe alles über die drei erfahrenen Akteure Petra Reisingerová, Viktoria Mircheva und Alexandra Tarasava. In Wasserburg hatten die drei eine katastrophale Wurfauswahl und Wurfquote. Zu Hause ist zumindest da eine bessere Leistung zu erwarten.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare