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Wasserburg muss zum deutschen Meister

Wasserburg - Die Aufgaben werden nicht einfacher: nach dem Duell mit dem slowakischen Vizemeister Presov in der Central European Woman League (CEWL) wartet jetzt das Gipfeltreffen in der Bundesliga.

Der deutsche Meister Saarlouis Royals erwartet den Vizemeister am Sonntag, 15 Uhr, zur Neuauflage des letztjährigen Finales.

Scheinbar unbelastet von den finanziellen Schwierigkeiten vor dieser Saison ziehen die Saarländerinnen auch heuer schon wieder ihre Kreise an der Ligaspitze. Sechs Spiele, sechs Siege – der „knappste“ davon am ersten Spieltag mit 68:58 gegen Chemnitz. Saarlouis hat seine Gegner bislang nach Belieben dominiert, Coach Spandauw hat den Kern der Meistermannschaft zusammenhalten können, nur Romy Bär ist nach Frankreich gewechselt. Wie schon seit Jahren spielt der deutsche Meister extrem schnell, verteidigt sehr aggressiv und nutzt Schwächephasen der Gegner gnadenlos aus. Viertelergebnisse wie 35:11 gegen Oberhausen, 29:12 gegen Leipzig oder 30:16 gegen Halle sprechen eine deutliche Sprache. „Saarlouis ist, ganz klar, wieder der Topfavorit auf die Meisterschaft. Die Schlüsselspielerinnen des Vorjahres, wie Barnert, Manaková und Smith, sind bereits sehr gut in Form. Außerdem ist Isabelle Comtesse wieder gesund, was den Aufbau eine Klasse stärker macht“, meint Wasserburgs Trainer Hans Brei ehrfürchtig. Auch die neue US-Amerikanerin Shanara Hollinquest (14,2 Punkte, 6,2 Rebounds) kommt nach anfänglichen Problemen immer besser in Form.

Für Wasserburg gilt es, an die starke Vorstellung gegen den slowakischen Vizemeister anzuknüpfen. Es war die „bislang beste Leistung unserer Mannschaft in dieser Saison“, so Brei. Die Fans waren trotz der knappen Niederlage begeistert, denn bis zum Schluss hat das Team gekämpft und an seine Chance geglaubt. Sehr deutlich wurde aber auch, dass noch längst nicht alles rund läuft, die Neuzugänge müssen erst noch integriert werden, zahlreiche Abstimmungsprobleme und kleine Fehler haben letztlich auch zur Niederlage gegen Presov geführt. Genau auf diese Kleinigkeiten kommt es normalerweise in den Partien zwischen Wasserburg und Saarlouis an. Die Fans dürfen sich auf einen Klassiker freuen.

3. Pokalrunde: Wasserburg tauscht Heimrecht mit Bielefeld

Die Partie der dritten Runde um den DBBL-Pokal zwischen Bielefeld und Wasserburg findet am Freitag, 26.11., 20 Uhr, in der Badria-Halle statt. Der dreimalige Pokalsieger einigte sich mit dem Zweitligisten, das Heimrecht zu tauschen. Am Tag zuvor muss Wasserburg in der CEWL gegen Prag ran, eine Auswärtsfahrt nur wenige Stunden später wäre Stress pur gewesen. Zumal dann am Sonntag das Gastspiel in Leipzig ansteht. Drei Spiele in vier Tagen werden anstrengend genug, deshalb ist man in Wasserburg sehr glücklich, dass Bielefeld auf das Angebot eingegangen ist, das Heimrecht zu tauschen. Wasserburg übernimmt die Unkosten des Zweitligisten und teilt die Zuschauereinnahmen, unter dem Strich ein Nullsummenspiel, denn die eigene Auswärtsfahrt samt Übernachtungen hätte man ja auch bezahlen müssen. So haben Wanda Guyton und Hans Brei zumindest die Gewissheit, dass ihre Mannschaft ausgeschlafen und ausgeruht gegen Bielefeld aufs Feld gehen wird.

Florian Danner

Rubriklistenbild: © dpa

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