Wasserburg muss zum Aufsteiger Opladen

Opladen - Das neue Jahr beginnt für den TSV Wasserburg mit einem richtungsweisenden Auswärtsspiel. Am Sonntag um 15 Uhr muss der Damenbasketballvizemeister zum Aufsteiger BBZ Opladen.

Nachdem man im Hinspiel erst in der Schlussphase einen knappen Sieg einfahren konnte, ist das Team von Trainer Hans Brei gewarnt. „Gegen uns kann Opladen nur gewinnen und entsprechend werden sie vor heimischem Publikum völlig unbelastet aufspielen. Wir rechnen mit einem aggressiven und sehr mutigen Auftritt der Gastgeberinnen“, meint der Coach.

Dass Opladen auch ohne Ausländerinnen äußerst konkurrenzfähig ist, hat die Vorrunde bewiesen, als sie vier von elf Spielen gewannen, unter anderem auch gegen die Rhein-Main Baskets, denen Wasserburg zuhause unterlag.

Die große Konstante im Opladener Spiel ist die 1,96 Meter große Nationalcenterin Petra Gläser. Auch Vera Jäcker, die Ex-Wasserburgerin Conny Janzon und Leonie Prudent standen oder stehen in verschiedenen Auswahlkadern.

„Opladen ist genau wie der andere Aufsteiger Rhein-Main keineswegs nur Futter für die etablierten Mannschaften. Es hat mehrfach bewiesen, dass es in Liga eins gehört“, lobt Hans Brei. Trotzdem wäre ein Opladener Heimsieg gegen den Ex-Meister eine kleine Sensation.

Wasserburg ist der Favorit und ein entsprechendes Auftreten erwartet der Coach von seinem Team. „Wir haben nur beim Season Opening in Freiburg ein Auswärtsspiel verloren. Da aber ohne Kühn, Tatham, Richter und Thoresen, die jetzt alle dabei sind. Jetzt sind wir eine ganz andere Mannschaft“, meint der Coach. Auch der Sieg im Spitzenspiel gegen Freiburg hat das Selbstvertrauen weiter gestärkt, so dass im Lager des Vizemeisters alle Zeichen auf Sieg stehen. Die Marschroute ist, gleich das Kommando in fremder Halle zu übernehmen, mit einer aggressiven Verteidigung und einem durchdachtem Angriffsspiel Opladen den Schneid abzukaufen.

Blick in die Liga:

Über die Weihnachtsfeiertage haben sich etliche Mannschaften nochmals verstärkt: Ligaprimus Saarlouis hat Candyce Bingham (USA) und Gillian d´Hondt (GBR) für die langzeitverletzte Brittany Wilkins (USA) verpflichtet. In Oberhausen ersetzt Desire Almind (USA) die enttäuschende Jacqueline Adamshick (USA). Halle hat die Ex-Leipzigerin Carmen Guzman (USA) als Ersatz für Amanda Rego (USA) unter Vertrag genommen. Bei Leipzig übernimmt ab sofort Amy Marie Sanders (USA) den Job als Aufbauspielerin. In Donau-Ries ersetzt Katarzyna Dluzyk (POL) die schwache Maxann Reese (USA). Und der Herner TC hat sich die Dienste der besten DBBL-Scorerin des letzten Jahres gesichert. Carlene Hightower (USA), vergangene Saison noch Vizemeisterin mit Wasserburg, ersetzt dort die enttäuschende Rebekah Parker (USA).

Pressemitteilung TSV Wasserburg

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