Wasserburg spielt in Pecs

Mission "EuroCup" beginnt am Mittwoch

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Wasserburg - Die Grippe geht um bei den Basketball-Damen. Doch davon lassen sie sich nicht entmutigen und starten ehrgeizig Richtung Ungarn. Was sie dort erwartet:

Endlich ist es soweit: Die Saison beginnt jetzt auch im EuroCup Women für die Basketballerinnen des TSV Wasserburg. Am Mittwoch um 18.30 Uhr treten die Innstädterinnen bei PINKK PÉCSI 424 in Ungarn zum ersten Spiel der Gruppe E an – immer noch gehandicapt durch Grippe und Verletzung.

Neun halbwegs gesunde Basketballerinnen

Das große Ziel für den TSV Wasserburg, der wieder der einzige deutsche Verein auf europäischen Level ist, ist auch diese Saison – neben Titelverteidigung in Meisterschaft und Pokal – das Erreichen der nächsten Runde im internationalen Wettbewerb. Da kommen die schwere Knöchelverletzung von Elli Pavel im Pokalspiel in Bamberg und die "Grippeepidemie" natürlich absolut ungelegen.

Nachdem am Wochenende im Bundesliga-Spiel in Rotenburg-Scheeßel nur sieben Spielerinnen antreten konnten, haben sich am Dienstag früh immerhin neun halbwegs gesunde Basketballerinnen auf den Weg nach Pecs gemacht. Wieder mit dabei sind Steffi Wagner und Tiina Sten, die allerdings noch angeschlagen sind. Bei Marlou de Kleijn und Carla Bellscheidt haben die Ärzte noch kein grünes Licht gegeben. Dafür ist eine kleine Delegation des Wasserburger Fanclubs mit in Pecs dabei, um ihre Mädels anzufeuern.

"Sieg in der Vorbereitung gibt natürlich Auftrieb"

Die ungarischen Gastgeber sind mit zwei Siegen aus vier Spielen in die erste ungarische Liga gestartet. Topscorerin ist die Schwedin Binta Drammeh – bekannt aus ihrer Saison in Bamberg in der 1. DBBL – mit durchschnittlich 28,3 Punkten vor Jewel Tunstull (18,3) und Jelena Vucetic (11,0). "Wir haben beim Vorbereitungsturnier in Trutnov souverän gegen Pecs gewonnen, das gibt natürlich Auftrieb", so der Wasserburger Head-Coach Schorsch Eichler: "Allerdings muss man sehen, mit welchen Ausländerinnen sie überhaupt antreten.“ Von seinem Team fordert er eine Wiederholung der intensiven Verteidigung aus dem Rotenburg-Spiel: "Wenn dann Tiina und Steffi zumindest einige Minuten Entlastung bringen, bin ich guter Dinge."

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann das Spiel über Live-Scouting verfolgen. Ob ein Live-Stream der Übertragung des ungarischen Fernsehens verfügbar ist, ist noch nicht bekannt. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

Pressemeldung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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