Zwei Siege, zwei Niederlagen

Wasserburg - Eher durchwachsen war das Wochenende für die Wasserburger Baketballerinnen: Insgesamt gab es zwei Sieg, aber auch zwei Niederlagen.

Ergebnis der U-17:

Motiviert startete die Wasserburger U17-Bundesliga-Mannschaft in das Rückspiel gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar aus Heidelberg. Ein Sieg sollte her, denn "Wir sind stark genug um sie zu schlagen", so Coach Michi Zovko vor dem Heimspiel. Doch leider reichte es nicht und die Innstädterinnen mussten sich dem Tabellenzweiten mit 45:64 (22:30) geschlagen geben.


Wasserburg startete furios und führte durch schöne Ballgewinne und daraus resultierende leichte Punkte schnell mit 8:1. Doch dann konterten die Gäste und konnten zur Viertelpause mit einem Punkt in Führung gehen. Diese steigerten sie bis zur Halbzeit und die Gastgeberinnen lagen zum Seitenwechsel mit 22:30 hinten. Auch in der zweiten Hälfte ließen sich die Innstädterinnen nicht hängen und kämpften weiterhin um jeden Ball. Es gelang ihnen aber nicht den Rückstand wettzumachen.

Es spielten: Enya Culum (7 Punkte), Anna Fuchs (9), Lena Kaup (9), Constanze Lehertshuber (6), Linda Pettersson (6), Sophie Priller (2), Anna Prochnow, Annika Schütz (4), Marlene Stechl, Tatjana Stemmer (2), Hannah Tuschy und Theresa Wartner.


Ergebnis der U-13:

Ersatzgeschwächt lieferte die Wasserburger U13 weiblich im Bayernliga-Spitzenspiel bei Jahn München einen großen Kampf, der letztendlich dann aber mit 58:77 (29:36) verloren ging. So geht es für das Team von Jana Furkovà als Tabellenzweiter in die Zwischenrunde zur Bayerischen Meisterschaft, in der es ab Februar auf die besten drei Teams der Nordgruppe trifft. „Die Vorbereitung war schon nicht optimal. Im Training am Freitag haben vier Spielerinnen gefehlt“, beklagt Furkovà die Dezimierung ihres Teams durch Krankheiten und Skilager.

Vor dem Spiel kam dann auch noch die fünfte krankheitsbedingte Absage einer ihrer Topspielerinnen. Die Wasserburger Mädchen starteten dennoch gut ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel mit nur 13:16 hinten. Die Sieben-Punkte-Rückstand zur Pause konnten die Gäste zum Ende des dritten Viertels sogar zum 50:50 ausgleichen. Im letzten Spielabschnitt ging dann aber die Kraft aus, vor allem in den abschließenden drei Minuten der Partie konnte Jahn mit einem 14:2 Lauf das Ergebnis noch hochschrauben, das allerdings in dieser Höhe dem Spielverlauf nicht ganz entspricht.

Es spielten: Lucie Besemer, Vera Friedlhuber, Pauline Huber (22), Leoni Klemm, Elena Piotr (6), Josephine Priller (4), Manuela Scholzgart (18), Theresa Stechl (4) und Sümeyra Zavrak (4).

Ergebnis der U-19:

Weiterhin ungeschlagen bleibt die Wasserburger U19 weiblich in der Bezirksoberliga und ist damit auf dem besten Weg zur Oberbayerischen Meisterschaft. Auch im Rückspiel gegen den MTV Pfaffenhofen in heimischer Halle holten sich die Innstädterinnen einen 71:45 (46:18)-Sieg. Die Coaches Kenan Bibverovic und Lorenzo Griffin ließen ihr Team mit einer Zonenpresse starten. Diese hatte die gewünschte Wirkung und Wasserburg führte zu einer schnellen 12:0-Führung.

Als sich der Gegner nach einer frühen Auszeit etwas besser auf die Verteidigung eingestellt hatte, wechselten die Gastgeberinnen zu einer Ganzfeld-Mannverteidigung. „Wir hatten auf jede Umstellung von Pfaffenhofen die richtige Antwort. Dadurch ist es sehr schwer gegen uns zu spielen“, freuten sich die Coaches über ihr super „Spielermaterial“. Nach dem klaren 24:5 nach dem ersten Viertel und der 28-Punkte-Führung zur Halbzeit ließen die Wasserburgerinnen in der zweiten Halbzeit etwas schleifen, am deutlichen Sieg konnte das aber auch nichts mehr ändern.

Es spielten: Karin Bayerl (23 Punkte / 3 Dreier), Katharina Höcketstaller (9), Victoria Luthardt (2), Sophia Obermayr (4), Sophie Priller (10), Judith Schweiger (10), Marie-Christiné Sinzinger (4) und Sophie Aylin Yavuz (9 / 3).

Meisterschaftsspiel in der Bezirksklasse:

Auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bezirksklasse und damit dem Aufstieg hat die dritte Damenmannschaft des TSV Wasserburg die nächste Pflichtaufgabe erfüllt. Gegen den ASV Rott II gab es einen nie gefährdeten 60:35 (28:15)-Heimsieg. Die Gastgeberinnen wollten gleich zu Beginn mit einer aggressiven Ganzfeldpresse ein Zeichen setzten. Dies wurde auch erfolgreich umgesetzt und so stand es nach dem ersten Viertel 13:6 für Wasserburg.

Obwohl Wasserburg in der Defensive viel experimentierte, konnte die Führung zur Halbzeit auf 28:15 und dann im dritten Spielabschnitt auf 44:28 ausgebaut werden. Auch als die Trainer auf die ungewohnte Zonenverteidigung umstellten, konnte sich das Team schnell anpassen und den Sieg sicher nach Hause bringen.

Es spielten: Karin Bayerl (23 Punkte / 2 Dreier), Katharina Höcketstaller (12), Franziska Lang (12), Victoria Luthardt (4), Sophia Obermayr (7), Ulla Prantl, Judith Schweiger und Marie-Christiné Sinzinger (2).

Weitere Infos zum Basketball in Wasserburg finden Sie unter www.basketball-wasserburg.de.

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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